Über Jeriko

Christoph

Das bin ich.

Geboren bin ich in Buenos Aires, Argentinien, als mittleres von drei Kindern, was mir zwar regelmäßig hilft, eine Diskussion zu starten, ansonsten aber nicht weiter interessant ist, da trotzdem alles deutsch war und ich ohnehin keine Erinnerung mehr an die Zeit habe. Wirklich aufgewachsen bin ich in der Nähe von Köln, habe es mit der rebellischen Jugend allerdings etwas übertrieben, so dass ich erst relativ spät und über einen Schlenker an der Odenwaldschule zu meinem Abitur gekommen bin. Zeit verloren habe ich dadurch aber eigentlich nicht, denn ich konnte ja gleichzeitig meine Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten machen.

Mein Studium der angewandten Informatik ist schnell beschrieben: Angefangen, anderthalb Jahre später exmatrikuliert worden, mit einem Lächeln aus dem Gebäude gegangen, wohlwissend, dass das absolut nicht meine Welt ist und ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon hatte, was ich eigentlich will. Heute bin ich in Berlin angekommen und arbeite als Softwareentwickler. Was überraschend gut funktioniert.

Meine ersten zaghaften Versuche in der Welt der Fotografie begannen 2004 mit einer Canon PowerShot A70, die ich mir extra für Reisen nach Kuba und New York besorgte. Ernsthaftes Interesse kam 2009 mit der Anschaffung der ersten, gebrauchten Spiegelreflexkamera. Es war ein Experiment, ich wusste nicht, ob ich mich für dafür wirklich begeistern kann. Rückblickend kann ich darüber nur noch lächeln, ist Fotografie mit all ihren Facetten doch mittlerweile ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben geworden. Ich fotografiere digital wie analog.

Jeriko

Jeriko entstand im Herbst 2005 aus einer Laune heraus. Im Internet aktiv bin ich seit fast 15 Jahren, entwickle und setze fast ebenso lang schon Websites um, fand aber den Gedanken von WordPress, dass sich zu der Zeit noch bei Version 1.5 befand, faszinierend: mit wenigen Handgriffen eine eigene Website an den Start kriegen und sofort loslegen können. Anfangs war es ein Feld-, Wald- und Wiesenblog, ich probierte mich in viele Richtungen, solange sie mich nur interessierten. Manche waren gut, manche weniger.

Die Was-Wäre-Wenn-Frage ist müßig, ich weiss, aber so ziemlich alles, was mir in den letzten sechs Jahren passiert ist kann ich indirekt auf das Blog zurück führen: die Menschen die ich kennen und schätzen lernte, die Situationen, die eintraten, die Möglichkeiten, die sich ergaben. Nicht alles davon war gut, gar keine Frage. Aber ich bereue nur wenig.

Seit Mitte 2009 liegt der Fokus von Jeriko auf der Fotografie, deckt sich also mit dem, was einen Großteil meiner freien Zeit ausmacht. Ich schreibe über die Erfahrungen und das Wissen, dass ich seit dem Kauf der ersten Spiegelreflexkamera erworben habe, stelle andere Fotografen vor, berichte über Kleinigkeiten oder probiere andere Dinge mit Bezug zur Fotografie aus. Stets mit meiner persönlichen Note.