Freitag, 20. Januar 2012

Erste Gehversuche mit Brennweite 135mm

Wahrscheinlich sollte man 135mm in kontrollierten Situationen einsetzen, für spontane Szenen, in denen man schnell und flexibel sein muss, ist es wohl doch etwas zu ungeeignet. Zu groß muss der Spielraum sein, den man als Mensch hinter der Kamera braucht, um das Objekt der Begierde auch gebührend in Szene zu setzen. Ja gut, war mir auch vorher klar, also versuchte ich zuerst mit bildfüllenden Portraits was, naja, sagen wir mal nicht ganz so gut klappt, wenn man von sowas keine Ahnung hat. Aber gut, ich habe ja Optionen. Am Nachmittag hätte mich ein unbeteiligter Beobachter jedenfalls beim Fashionbloggercafé rumhampeln sehen können, wie ich krampfhaft versuche, die Personen vor der Kamera irgendwie in das Bild zu kriegen.


Lisa of Spiegeleule


Jana of Dreams, Everybody Has Them


Katrin of purpleglory


Nina of BoePalm

Ja gut, Komposition hat jetzt nicht so ganz funktioniert, meistens fehlte mir noch ein halber Schritt oder so nach hinten, um das Motiv besser wirken zu lassen. Aber ach du mein lieber Scholli, die Qualität, was da durch die Linse kommt! Bei Blende 1.8 eine Tiefenschärfe von etwa einem Zentimeter, knackescharf bis zum geht nimmer, in den richtigen Händen kommen da ja schon fast automatisch Meisterwerke bei raus! Und ich habe das Schmuckstück ja noch für ein paar Wochen hier, und ohboy, ich hab gerade Blut geleckt!

Und ich glaube ich möchte ein bisschen mehr mit Menschen machen.

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17 Kommentare

  1. Sebastian

    Die Schärfe und Unschärfe sind wirklich beeindruckend! Viel Spaß noch damit, bin gespannt auf weitere Bilder.

  2. Katja

    Sieht doch gut aus für die ersten Versuche. Ich mag dieses “auf den Leib rücken” bei Portraits. Lässt mich schmerzhaft mein Pentacon 135mm/2.8 vermissen ;)

    Bild 3 gefällt mir am besten hinsichtlich Unschärfe. Der Ohrring kommt richtig gut.

  3. Dieter Fröhling

    Hab mal von der Redaktion ein 135/2 ausleihen können.. Was für Möglichkeiten… Und ist das her ;-)

    Und ich seh hier prima Detailportraits. Klasse Bilder.

  4. Daniel

    Das dritte Foto ist klasse. Die Tiefenschärfe ist beeindruckend. Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen wie schwer das sein muss mit dem Objektiv zu arbeiten.

  5. Sebastian

    Gefallen richtig gut die Portraits, finde gerade das Spiel mit Schärfe / Unschärfe ziemlich geil. Mach ruhig mal noch mehr Portraitshoots, freue mich schon diese zu sehen.

  6. MiGel von “Licht(in)former”

    “in den richtigen Händen kommen da ja schon fast automatisch Meisterwerke bei raus”

    Hmmm… ich hatte sie ja auch für 3, 4 Bildern in den Händen. Waren da keine Meisterwerke auf der Speicherkarte? :-D

  7. Johannes

    Ehrlich gesagt, stört es mich bei Bild 2-4, dass ein Auge nicht richtig scharf ist. Beim ersten Bild passt es aufgrund der Haltung der Person aber gut (da ist das andere Auge weit genug weggedreht). Die Bildausschnitte gefallen mir aber gut!

  8. transience

    Also mir gefallen die Portraits gut :)

  9. deraether

    Gut fokussiert! Erfordert mit dem “Werkzeug” mehr als ein bisschen Übung. Ich arbeite seit über einem Jahr mit dem Schmuckstück, und bin immer wieder aufs neue fasziniert von der Abbildungsleistung der Kamera.

  10. Njelle

    Die Portraits sind wirklich sehr stark!
    aber sie würden viel stärker wirken wenn, man die zuviel ,,negative space” weg machen würde.

  11. Roland

    Ich mag gerade den negativen Raum. Das ist für mich immer die Bühne auf der meine Imagination tanzen kann, nachdem sie durch die Begegnung mit dem Portrait aktiviert wurde. So mag ich Bild N°2 ganz besonders gerne.

    cheers
    ®

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