




Cameron Davidson macht Fotos aus der Luft. Klingt jetzt erst mal nüchtern, fand ich tatsächlich aber ziemlich spannend, denn wenn er sich nicht gerade auf einzelne Objekte konzentriert, dann versucht er, die Symmetrie, die Gleichartigkeit hervorzuheben, was ja irgendwo ein bisschen absurd ist, denn schließlich wollen wir ja durch unsere Einzigartigkeit, durch unsere Individualität auffallen. Dabei braucht es nur eine gewisse Entfernung, um diese Unterschiede nicht mehr zu erkennen. Einen Swimming Pool im Garten? Hat jeder hier…
Cameron Davidson aus North Virginia macht Luftaufnahmen für Werbekampagnen, Editorials und Jahresberichte. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Vanity Fair, National Geographic und American Express. Mehr seiner Aufnahmen findet ihr in seinem Portfolio, bei YouTube gibts noch ein kurzes BTS-Video aus dem Jahre 2000.
Es gibt da ja noch einen, wie heißt er denn noch? Michael Poliza, der fotografiert auch aus der Luft. Aber hier gefallen mir auch die Symetrie-Bilder sehr gut. Mein liebelingsmotiv ist das Bürogebäude. Könnte ich mir stundenlang ansehen.
Hat er etwas mit dem von dir schon vorgestellten Bruce Davidson zu tun ? Die Aufnahmen sind klasse – jedes für sich. Könnte man stundenlang sich ansehen, ohne müde zu werden. Aber wer als Kunden den National Geographic hat…;-)