
Camera Size ist ein nettes kleines Tool, um die Größen von zwei Kameras direkt vergleichen zu können. Mir gefällt da vor allem die Umsetzung, ich hab das Gefühl dass sich da jemand wirklich Gedanken zu gemacht hat: Kameras lassen sich neben- oder übereinander anzeigen, man kann sie aus unterschiedlichen Richtungen betrachten, es gibt Vergleiche in Form einer Münze und einer Hand usw. Finde ich gut. Beispielhaft seht ihr da oben das Verhältnis einer Nikon J1, die auf dem Papier die kleinste Kamera mit Wechselobjektiven ist, mit Canons neuem Flagschiff 1D X.
Camera Size (via Foto Actualidad)
Gar nicht so unpraktisch!
Das hier ist auchn netter Vergleich der Nikon J1 vs. Olympus PEN Lite E-PL3: der Größenunterschied ist völlig vernachlässigbar, dafür steckt in letztgenannter Kamera bereits ein MFT-Sensor.
… hübscher Zeitvertreib, während Photoshop sich mit Stapeln quält ;-)
Guter Tipp. Danke!
Vor allem die verschiedenen Ansichten der Kameras (vorne, hinten, seitlich, oben) finde ich sehr stark.
Und die Gewichtsvergleiche werden sicherlich einige auch eine Entscheidungshilfe beim Kauf sein.
Coole Sache! Hoffentlich kommen bald noch mehr Kameras dazu, als Pentax-Fotograf z.B. hat man bisher leider nur die K-5 zur Auswahl…
Ich muss dich berichtigen, die Nikon 1 J1 mag vielleicht in diesem Tool die kleinste Kamera mit Wechselobjektiven sein, tatsächlich ist es aber die Pentax Q, die nochmals ein ganzes Hauseck kleiner ist, und sich als einzige dieser Klasse auch wirklich KOMPAKTE Systemkamera nennen darf, denn mit der Festbrennweite drauf passt sie wirklich in die Hosentasche.
Stimmt schon, trotzdem seh ich die Pentax Q eher als ein Proof-of-Concept, was möglich sein kann, wenn man es nur will. Ich mein, die Sensorgröße ist ein Witz und steht Kompaktknipsen in nichts nach (was kein Kompliment sein soll), dafür wäre mir die Preis dann doch wesentlich zu hoch. Da wirkt die J1, wenn auch für mich nicht interessant, deutlich realistischer.
Die J1 mag einen größeren Sensor haben (der im vergleich zu den anderen CSCs dennoch ebenso ein Witz ist), jedoch ist sie keine wirkliche Fotokamera. PASM findet man erst auf der 4ten (!) Unterebene. Belichtungsreihen? – ebenso Fehlanzeige.
Für mich unnötig,aber bei allen anderen State of the art: Effekte, Raw-Verarbeitung, Panoramamodus, 3D, oder sonstiges gibts nicht.
Der bewegte Schnappschuß ist ja wohl ein Witz. Als bahnbrechende Neuerung präsentiert, obwohl es den doch schon bei Casio und Canon längst gibt. Ein Sekunden Zeitlupenvideo mit 4 Sekundenmelodie, die jedesmal noch 3 Sekunden lang düdelt wenn das Bild schon steht. Das ist doch nur noch peinlich. Die J1 hat immerhin einen Blitz, die V1 nicht einmal das. Die Nikon 1 Modelle sind auf dem fotografischen Niveau einer billigen Kompaktkamera mit der man nur auf Automatik schießen kann und soll. Beim Smart Photo Selector (der 20 Bilder schnell hintereinander aufnimmt) kann man nichts einstellen. Nicht mal die ISO können verändert werden. Effekt: Jedes Bild, das nicht im Sonnenlicht aufgenommen wurde ist unterbelichtet bis schwarz. Wenn die Pentax ein Proof of Concept ist, ist die Nikon 1 ein Proof of Fail, sozusagen um zu zeigen was möglich ist, wenn man nicht wirklich will.
Ich frag mich wirklich welcher Knipser sich nach Wechselobjektiven sehnt, wenn er die grundlegendsten Parameter nicht kontrollieren kann, dafür aber mind. 600€ für die J1 oder an die 900€ für die V1 hinzublättern bereit ist…