Dienstag, 08. November 2011

Erin Vey

Ich mag keine Fotos von Babies. Mochte ich noch nie, werde ich auch nie mögen. Vielleicht wird sich die Einstellung mal ändern, wenn es um meine eigenen Kinder gehen sollte, so schnell sehe ich das aber nicht passieren. Aber das ist okay, man muss ja nicht alles mögen.

Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel, und die Hundefotografin Erin Vey gehört für mich definitiv dazu. Eine Woche nach der Geburt ihrer Tochter Maggie durfte die Dänische Dogge Gracie, die zu Erins Familie gehörte, seit sie gerade mal sieben Wochen alt war, wieder ins Haus. Sofort war ihr klar, dass sich etwas verändert hat, ihr Verhalten änderte sich dementsprechend eine Zeitlang, bis langsam aber sicher zwischen Maggie und Gracie eine ganz besondere Verbindung entstand. Und Erin schaffte es perfekt, diese Bindung in Fotos festzuhalten.

“The biggest compliment I can get is when someone who doesn’t consider themselves a ‘dog person’ finds a connection with my images,” she says.

Ersetze in dem Zitat von ihr ‘dog’ durch ‘baby’, dann habt ihr mich. Leider ist es ein bisschen schwer, mehr Fotos dieser Serie zu finden. Am ehesten werdet ihr bei My Modern Metropolis fündig, in ihrem Portfolio und ihrem alten Blog gibt es weitere Aufnahmen.

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3 Kommentare

  1. Jo

    Yep, kann ich Dir nachempfinden. Mein Interesse für Baby- oder Kinderfotografie war auch lange Zeit gleich null, weil ich damit unweigerlich den triefenden Kitsch einer Anne Geddes assoziiert hatte. Bis… Bis ich meine eigenen Kinder vor die Linse bekam. ; )

    Jetzt liebe ich es, sie zu fotografieren. Weil das Fotografieren nicht im Mittelpunkt steht, sondern wie nebenbei, zufällig passiert. Weil ich zu ihnen die innigste Beziehung habe, die ein “Fotograf” zu seinem “Modell” überhaupt haben kann. Weil sie absolut authentisch sind.

    Also, Tipp von mir: Ran an die Familienplanung! : )

  2. Elke Vogelsang

    Als Hundefotografin kenne und liebe ich ihre Bilder schon lange. Als Erin Nachwuchs bekam, dachte ich schon, jetzt ist es vorbei mit den Hundefotos. Auch wenn die Bilder rar geworden sind, die Maggie-Gracie-Bilder freuen mich immer wieder. Trotz – oder gerade auch wegen – Maggie. :-)

    Grüße
    Elke

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