Auf der MAX 2011 Konferenz hat Adobe eine neue, noch im Betastatus befindende Photoshopfunktion zum Schärfen von verwackelten Bildern vorgestellt. Anhand des Bildes wird errechnet, wie die Kamera sich wohl bewegt haben muss und das Motiv entsprechend korrigiert. Sieht beeindruckend aus. (via)
Erinnert mich an ein Projekt aus den Research Labs von Microsoft, die das Ganze in Hardware umgesetzt haben: ein an der Kamera befindlicher Arduino-Adapter nimmt die Bewegung der Kamera während der Aufnahme auf und lässt sich diese in die anschließende Berechnung des Bildes einfließen. War jetzt mehr ein Proof-of-Concept, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass sowas beizeiten in Kameras Einzug halten wird.


Ein Stativ und ein ruhiges Händchen werden beide Techniken sicherlich nicht ersetzen können, hilfreich ist es aber allemal.
Update: Adobe selbst hat das Video jetzt in entsprechend besserer Qualität veröffentlicht.
Update #2: Adobe hat seinem Blog die Technik ein bisschen erörtert, sagt dabei selbst, dass man für eine Automatisierung relativ harte Kanten braucht, um das Bewegungsmuster zu erkennen, vor allem aber geben sie zu, dass das letzte Beispiel (CTO Kevin Lynch) gestellt war (hier ist das Originalbild). Zur Verdeutlichung wär sowas ja noch okay, also wenn man einen Vorher-Nacher-Vergleich oder sowas machen möchte, aber doch bitte nicht bei einer Präsentation. Not cool.
Für Hobbyfotografen ist diese Erfindung sehr hilfreich. Ein Stativ und ein ruhiges Händchen hat ja nicht jeder, deswegen find ich die Erfindung wirklich sinnvoll.
Hab ich mir gestern zusammen mit nem Kollegen angeguckt. Schon sehr beindruckend.