
Jason Martini ist Street Photographer aus Leidenschaft in einer für mich noch relativ unbekannten Stadt: Chicago. Schön auch, dass er sich und seine Kamera als eine Einheit sieht, dass sein Finger bereits den Auslöser drückt, bevor er es wirklich realisiert. Und er gibt Vivian Maier als Inspiration an. Hach.
Auf die Frage, was er jungen Fotografen als Tipp mitgeben würde antwortete er übrigens, dass man sich beim Nachbearbeiten Zeit lassen soll, gerne auch mal eine Nacht drüber schlafen. Kann ich nur bestätigen: ein Foto mag in diesem Moment noch wirken, schon morgen kann es ganz anders aussehen. Die Auswahl verkleinert sich dadurch logischerweise, aber was ist besser: 20 mittelmäßige, oder 2 wirklich gute Fotos? Eben.




Mehr gibt es in Jason Martini’s Flickr-Stream oder in seinem Portfolio.
Yip. Die Nacht macht’s aus. Schlimm wird’s nur manchmal 6 Monate (und entsprechend viele Nächte) später, häufig sehe ich da vieles GANZ anders. Aber so lang kann man ja nun auch nicht warten.
Das sind wirklich tolle Aufnahmen. In seinem Stream lassen sich auch viele herausragende Portraits finden. Hätte ich ,nach den hier vorgestellten Fotos, gar nicht gedacht. Muss man sich geben… .
Ein halbes Jahr warten, ist wirklich etwas krass. Da wäre aufgrund der unterschiedlichen Jahreszeiten schon eine ganz andere Stimmung in den Fotos und in meiner Beurteilung dieser. (Rede ich mir zumindest ein :-) )
Sehr schöne Fotos sind das. Ich lass mir beim Nachbearbeiten auch immer mehr Zeit. Manchmal zu viel…
Man muss die richtige Balance finden, jep. Habe ich letztes Jahr bei der Hot Rod Decadence bemerkt, nach einem Monat hatte ich dann auch keine Lust mehr, mich nochmal dran zu setzen. Aber ein, zwei Tage sind eigentlich ein gutes Maß.
toll toll toll!
Toller Fund. Chicago <3 ich muss da unbedingt wieder hin. Eine wirklich tolle Stadt, zumindest 1996 ;)
Und der Tipp mit "ne Nacht drüber schlafen" gilt universell für kreative Dinge, vor allem wenn man nicht weiterkommt / sicher ist. Ich kanns nur empfehlen.