Dienstag, 18. Januar 2011

The people of Berlin

Nachdem ich mit den Scans aus dem Labor bisher ja eher mittelmäßig glücklich war, sei es weil billig, dafür billig, oder gut, dafür exorbitant teuer, kaufte ich vor kurzem nach längerer Recherche einen Scanner, um das in Zukunft selber machen zu können. Hätte man mir vorher gesagt, dass das gar nicht mal so trivial ist, vielleicht hätte ich es mir doch nochmal überlegt, so bin ich aber derzeit mit dem Ausprobieren von Software, Einstellungen und einem geeigneten Workflow beschäftigt. Ganz zufrieden bin ich noch nicht, aber es macht Spaß.

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27 Kommentare

  1. farbanomalie

    Die Verkleinerung macht dir ein fieses Raster ins Korn. Sieht aus wie ein Moiree-Effekt oder sowas.
    Drüben bei flickr ist das nicht.

    Noch ein Punkt, mit dem du dich nun auseinandersetzen musst. :(

  2. SpiegelEule

    mehr infos zu deinem scanner, icjh stehe ebenfalls vor dieser kaufentscheidung!

  3. Jeriko

    @farbanomalie: ich habs nochmal neu aus Lightroom exportiert (davor war es eien Verkleinerung eines Flickr-Bilds), jetzt müsste es besser sein. Eventuell hängts bei dir auch damit zusammen, dass das Bild hier nicht in der Originalauflösung angezeigt wird, es ist eigentlich ein klein bisschen größer.

    @SpiegelEule: Kommt morgen :-)

  4. Robert B.

    Hmm, besorgt dir mal einen CO2-Blower oder eine Dose Pressluft, da sind viele Häärchen und Krümel drauf.
    Und was den Scanner angeht: Wenn das Geld knapp ist einen Epson Perfection Photo 4490 oder 4990, wenn das Budget mehr hergibt einen Nikon Coolscan 9000.
    Technik beiseite: Tolles Bild!

  5. Phei

    Schlagt mich nicht, aber ich finde den Staub und die Fussel da drauf klasse. Ich würd die nicht wegmachen. Verstärkt für mich irgendwie die “analoge Wirkung” :D

  6. tobi

    Die Probleme mit Staub und Fusseln habe ich auch, man kann aber daran arbeiten. Ich benutze zum Grundreinigen eine kleine Pressluftdose und einen keinen Optik-Piseln, der zum Säubern da ist. Was zum Wegwischen funktioniert sind OCB, die Zigarettenpapiere. Die Scans an sich funktionieren recht gut, ich bin aber dazu übergegangen auch die schwarzen zu scannen und dann eventuell in einem anderen Programm die Gradationskurve noch zu korrigieren.

  7. Ramona

    Ich finds irgendwie auch stylish mit den Fusseln drauf :-)))
    Bin gespannt was du zum scanner sagst, mein Freund hat irgendwas für Lomos gekauft aber das geht irgendwie nicht richtig und jetzt will er einen anderen kaufen :-)

  8. Marc

    Ich hab meine Negative zum scannen (und ein Jahrzehnt Duka) immer relativ gut mit Nasenfett (für die Kalkflecken auf der Schichtseite), Feuerzeugbenzin und Blasebalg sauber bekommen.

    NICHTS entfernt Kalkflecken so gut wie Nasenfett (aber nicht die Emulsionsseite einschmieren!), mit ein paar Tropfen Feuerzeugbenzin auf den Laborhandschuh lässt sich das Fett dann rückstandsfrei wegpolieren und die Fusseln dann mit dem Blasebalg unter Kontrolle bringen.

  9. tobi2

    hm ich weiß nicht ob ich mich mit feuerzeug benzin an mein negativ wagen würde.. o.O
    ein noch besserer trick ist einfach nach dem letzen wässern noch nen bad in wasser+Spüli machen dann sind die kalkflecken auch weg..

    cheers tobi

  10. Marc

    @tobi2:
    Feuerzeugbenzin ist ziemlich rein und verdunstet ohne Rückstände. Filmreiniger ist auch nichts anderes.

    Spüli mit seinen diversen “Duftstoffen” und anderen Zutaten würde ich wiederum nicht mal in die Nähe meiner Filme lassen. Geschweige denn darin baden…

  11. lena

    mit dem rumprobieren der besten scanner-einstellungen schlag ich mich auch gerade rum. ich hab seit kurzem nen epson perfection v330 und bin eigentlich ganz zufrieden. das ‘fusselproblem’ hab ich auch—und mags. aber kommt eben auf das motiv. muss ja nicht alles und jeder immer nen vintage-touch verpasst kriegen. wenn du software-tipps hast: her damit :)

  12. tobi2

    @marc: ok ich werde es mal ausprobieren aber ich meine es ist ja eig. nur ne gelatineschicht und die mit feuerzeugbenzin… könnte es nicht passieren das es diese dann weg äzt?

  13. Marc

    @tobi2: Nö, da äzt nix. Ich hab über die Jahre hunderte von Filmen damit “behandelt”.
    Feuerzeugbenzin ist ein “weiches”, wenig aggressives Reinigungsmittel und die Filmemulsion nimmt das Benzin nicht (oder kaum) auf. Ausserdem verdunstet es rasch.

    Fingerabdrücke auf der Emulsionsseite sind “gefährlicher”. Ich hab alte Negativstreifen bei denen sich Fingerabdrücke regelrecht in die Emulsion eingefressen haben. Seit dem ich das gesehen hab, wasche ich mir gründlich die Hände, bevor ich ein Negativ anfasse.

  14. DasMaddin

    Ich find das Bild super! Der Typ is Knaller!
    Fusseln stören mich persönlich auch nicht..

    Gefällt mir besser, als die Bilder von Markus Schwarze oder Björn Lexius, die so ein 356 Tage Portrait Dings veröffentlicht haben..

    Gruß!

    M.

  15. Marc vM

    Hätteste erst gefragt, hätteste eher mehr gewusst, haha ;)
    Ne im Ernst, Film, insbesondere Mittelformat, einscannen ist eine eigene Welt. Das musste ich auch erfahren. Sämtliche Flachbett Scanner, mit Abstrichen eine Ausnahme macht der Epson V700, sind nur bedingt zum einscannen von Filmen geeignet. Für die Präsentation im web reicht sie aber allemal.
    Hatte dir ja via FB schon geantwortet.

  16. Marc vM

    @Marc: Von Marc zu Marc. Gegen Kalkflecken benutze ich eigentlich immer ein kleines schnelles Bad mit Netzmittel nach dem entwickeln der Filme. Klappt prima. Ansonsten die üblichen Hilfsmittel wie Laborhandschuhe, Antistatik- und Mikrofasertuch und Blasebalg.
    Nehme Filmreiniger anstelle von Feuerzeugbenzin bei hartnäckigen Fingerabdrücken, das mit dem Nasenfett finde ich interessant. Muss ich mal testen.

    VueScan kann auch ich empfehlen. Für Silverfast habe ich auch noch ne Lizenz, bekomme da aber ne Einführung von einem Bekannte, da ich irgendwie damit nicht zurecht komme ;)

  17. Marc

    @Marc vM: Ja, wenn man selbst entwickelt verhindert Netzmittel Kalkflecken.
    Blöd nur, wenn man fleckige Filme aus dem Labor zurückbekommt… :(
    Ich hab zb gern Kodak T-Max 400 CN in meine 50 Jahre alten manuellen Meßsucherknippsen gesteckt. Da man den locker zwischen ISO 200 und 800 belichten kann, ohne das er Probleme beim scannen gibt, ist das wie ne analoge ISO-Automatik. Aber selbst aus den Fachlaboren hier in HH bekam ich zu oft dreckige Filme zurück.

    Hab ein paar Jahre als Assi/Laborant gearbeitet und der Tipp mit dem Nasenfett kam von meinem damaligen Chef (den der wiederum von seinem früheren Chef hatte). Das war ein paar Jahre vor der “digitalen Revolution”…

    Mit Silverfast konnte ich mich nie anfreunden. Das ist irgendwie ganz anders als mein Gehirn gestrickt… :))

  18. Marcel

    Bin der Typ vom Bild – und muss jetzt auch mal meinen Senf dazu geben ;-)

    Finde das Bild es echt genial… und so ziemlich 100% meines näheren Umfelds sind der gleichen Meinung !

    Danke

    M.B.

  19. Marc vM

    @Marc: Da sind wir wohl ähnlich gestrickt bezüglich Silverfast. Ins Labor gebe ich keine Filme mehr. Zumindest keine sw Filme. Nachdem mir zuviel verkratzt wurden und einer sogar komplett zerhackt. Wenn jetzt beim selber entwickeln was schief läuft weis ich wenigstens wer schuld ist ;)

  20. denckste!

    Das Bild gefällt mir sehr gut!
    Was hast Du für ein Objektiv benutzt?

    Ich nehme übrigens gegen Fusseln eine ausschließlich zu diesen Zweck gekaufte Puderquaste. Eignet sich prima, viel besser als die üblichen Fotopinsel.

  21. Wojciech

    Bei S/W welches ich selbst entwickel benutz ich ADOSTAB mit Netzmittel, damit habe ich sehr gute Erfahrungen und wirklich nie Kalkflecken auf den negativen. Farbe geb ich zum entwickeln immer bei Jetfoto in Berlin ab. Die sind schnell und behandeln meine Negative wie ihre eigenen. Sollte doch mal irgendwo ein kleiner Fleck zu finden sein putz ich den mit den Baumwollhandschuhen runter.

    Zum digitalisieren benutz ich eine selbstgebaute Vorrichtung und Fotografiere die Negative ab.

  22. Tom

    Ich habe dann und wann die Gelegenheit, meine Bilder bei einem Coolscan V einzuscannen. Das Staubproblem lässt sich ganz gut mit einem Blasebalg und einem Leinentuch lösen. Falls doch noch was über bleibt, kann man das auch retouchieren.

    Die Scanqualität ist absolut über meinen Möglichkeiten, formulieren wir es mal so. :)

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