
Im Zusammenhang mit der Ausstellung von Peter Lindbergh, die derzeit in Berlin stattfindet, habe ich irgendwo, ich weiss nicht mehr wo, gelesen, warum Fashion-Fotografie so kalt wirken soll. Nicht die Models sollen im Vordergrund stehen sondern das, was sie vorstellen. Sobald sie aber Charakter zeigen, und dazu kann schon ein kleines Lächeln genügen, besteht die Gefahr, dass der Fokus vom Präsentierten zum Model wechselt. Ob es stimmt, keine Ahnung. Ich hab es so noch nie betrachtet, und auch wenn es dadurch für mich nachvollziehbarer wird, uninteressant finde ich es nach wie vor.
Wo bleibt der Spaß in der Fotografie? fragte Boris vor ein paar Tagen in seinem Blog. Es geht ihm dabei zwar um den Fotografen, also um das, was sich hinter der Kamera abspielt, trotzdem musste ich als erstes daran denken, als ich die Collagen von Anouk Morgan sah, die so wirken, als hätte sie den Models einfach mal freien Lauf gelassen und nur ab und zu auf den Auslöser gedrückt. Denn wenn der Spaß vor der Kamera da ist, dann wirkt sich das auch auf die Person dahinter aus. Also bei mir jedenfalls schon. Oder nicht?

Sieben weitere gibt es im Portfolio von Anouk Morgan, tip of the hat an die Photo Donuts für den Fund!
da stimme ich dir zu
die Bilder könnte man glatt mal als Inspiration nehmen für ein paar Spaß Bilder :)
Gruß
Klar ist das so. Bei Fashion geht es bei den Labels um ihr Produkt.
Die Collagen sind toll, sowas habe ich auch schon gemacht – das lockert alles auf und bringt vor allem eine menge Spaß. Denn um nichts anderes geht es mir beim fotografieren.