
Manchmal reichen schon ein paar Grad Neigung aus, um einem Photo einen ganz andere Bedeutung zu geben. Wäre das Haus gerade, es wäre nur ein Gebäude an einem Hang – so dagegen scheint es im Boden zu versinken. Schön gesehen von Henning Janzén, entdeckt habe ich die Aufnahme im Tumbleblog von Carl W. Heindl.
klasse Foto! Schräg sind Bilder imho dann gelungen wenn es zur essentiellen Bildaussage gehört wie z.B. auch bei Street photography oder einer geometrie, wie dem hier: http://www.chip.de/ii/324760174_ba2192e926.jpg
Die Laterne machts für mich kaputt :(
Ich sag mir guck auf das Auto und die Mülltonnen.. aber dann springt mir die fiese Laterne ins Auge und *peng* steht das Haus wieder gerade und am Hang.
Mhm, was schlussfolgern wir aus der vermeintlich störenden Laterne des Nr.2 ?
1. Herr Janzen sich besser ein anderes Motiv gesucht ?
2. Fotografie nicht als abbildende Kunst sehen, die nie perfekt sein kann, sondern
3. als basisdemokratische Veranstaltung von zufälligen Rezipienten (Perfektionisten / selbsternannten Künstlern/ oder … soner “fotografischen Dumpfbacke” wie mir) ?
4. Jedes Bild mit Gefällt-mir-Knopf versehen, damit der zufällige mainstream sich auch hier durchsetzen kann…?
5. Mami hätte ich mal lieber mein Tagebuch zum Korrekturlesen gegeben ? … ;-)
Hätte ich den Hinweis mit der laterne jetzt nicht gelesen, mir wärs nicht aufgefallen.
Klar, ist vielleicht ein Schönheitsfehler, aber der Bildwitz geht für mich dennoch kein Stück verloren. Sowas muss man erst mal sehen. Klasse !
Ich finde das Bild wirklich super. Und es war auch eine wirkliche tolle Idee das Bild so aufzunehmen, ich mein, da muss man erstmal drauf kommen!
verrückt.