
Inspiriert dadurch, mangels einer vernünftigen Makro-Scherbe natürlich von vornherein zum Scheitern verurteilt. Wie man früher in der Makrofotografie ohne einen Autofokus auskam ist mir völlig schleierhaft – da reicht schon ein Millimeter aus, damit das Objekt der Begierde nicht mehr scharfgestellt ist. Makro liegt mir einfach nicht, das können andere besser.
Diese hautfarbenen Flecke auf dem Kopf des Kugelschreibers, das bin ich. Drumherum könnt ihr euch meine Kücheneinrichtung vorstellen, das Highlight kommt von einer Lampe, die mir direkt ins Gesicht strahlt, damit wenigstens irgendwas von mir zu erkennen ist, und die braunen Flecken sind Überreste der eingetrockneten Tinte.
Naja, der Gedanke zählt. Und ich hatte wenigstens einen Grund, das Elicar 55mm f/2.8 noch einmal auf die Kamera zu schrauben, bevor es endgültig in den Schrank wandert. Spaß gemacht hats trotzdem!
Naja, ohne Macro-Objektiv Macro-Aufnahmen machen zu wollen ist ja auch eher schwierig… aber bei Macros (zumindest mit Stativ) ist der Gebrauch des Autofocus meiner Erfahrung nach in den meisten Fällen eher kontraproduktiv, das (versuchte) manuelle Scharfstellen auf die relevanten Bereiche dagegen zwar mir hoher Ausschussquote behaftet, dafür aber bei genügend Geduld und Erfahrung auch mit zufriedenstellendem Ergebnis…
Das Elicar ist ja ein Makro-Objektiv. Nur eben kein Gutes ;-)
oops, sorry :)
Ich benutze den Autofokus bei Macros gar nicht und regle die Schärfe-Ebene in erster Linie durch den Abstand zum Motiv.
Hi;
Ich muss auch sagen, dass ich früher (habs verkauft) mit dem Makro eigentlich den Autofokus überhaupt nie verwendet hab. Gerade wenn man sich mit der Tiefenschärfe spielen will, wird das schnell ein Gefummel mit dem richtigen AF-Punkt usw.
Ich habs eigentlich, wie der Herr Olsen, immer mit dem Abstand zum Motiv gemacht, wenn ich freihand fotografiert hab.
Dann liegts wohl an meiner generellen Unfähigkeit, vernünftig manuell zu fokussieren…
Hallo Jeriko,
es wäre sehr schade wenn du der Makrofotografie ade sagen solltest.
Ein gutes Makrofoto am Bildschirm zu betrachten ist für mich wie ein kleiner Urlaub.
Man sieht Dinge die vorher einfach für uns Menschen nicht sichtbar waren, ist verblüfft, erstaunt, erschrocken, überrascht, erfreut und vieles mehr. Es ist der Wahnsinn schlechthin.
Es erschließen sich ganz neue Sichtweisen die zum Nachdenken anregen sollten.
Hier eines meiner Lieblingsbilder. Wie man sehen kann bin ich ein Libellenfan.
http://www.flickr.com/photos/ifotografie/4935123558/
Makrofotografie und für mich ein ganz außergewöhnliches Erlebnis das extrem viel Freunde bereitet.
Gruss
Bodo
Naja mit AF ist im Makrobereich heute auch nicht viel besser, also ich habs mir ganz schnell abgewöhnt den AF machen zu lassen, da verlass ich mich lieber auf mein Auge. Dank diesem Umstand ists auch lohnenswert sich ältere Makroscherben ohne AF zuzulegen. Dank Digitaltechnik macht man halt 100 Fotos mit verschiedenen Foki (Foki? oO) und schaut dann später welche gut sind.
Das Fokus problem hatten die alten, ehrwürdigen nicht. Dank den Schnittbildindikatoren und Mattscheiben…