Dienstag, 07. September 2010

Ist schwarzweiss (zu) einfach?

Ein Gedanke, der mir gestern abend beim Bearbeiten des Photos vom meinem Abendessen kam. Oben seht ihr den letzten Zustand, bevor die Farben wegfielen. Zugegeben, die Ausgangssituation war nicht die allerbeste: rote Paprika hätten einen besseren Kontrast zu den Nudeln gegeben, ein hellerer Tisch ebenfalls zu der Schüssel, und die Holzstäbchen haben jetzt auch nicht gerade ein optisches Schmankerl gesetzt (die roten Stäbchen lagen dreckig in der Spüle).

Trotzdem habe ich noch versucht, das Beste daraus zu machen, nach etwas mehr als zehn Minuten aber entnervt aufgegeben, das Bild in schwarzweiss konvertiert, für gut befunden und rausgehauen. Hat nicht mal drei Minuten gedauert. Und dann stellte sich mir diese Frage, ob wir es uns mit schwarzweiss einfach machen. Klar, sobald keine Farben mehr da sind fällt auch eine gehörige Portion Arbeit weg, und als Minimalaufwand müsste man sich ja nur noch darum kümmern, dass Bereiche im Bild nicht völlig unter- oder überbelichtet sind. Vielleicht entschuldigen wir aber auch im Sinne der Komposition viel mehr? Oder erwarten wir vielleicht eine ganz andere Heransgehensweise? Mit den Kontrasten, wie ich sie jetzt drin habe, wäre ich bei einem farbigen Bild wohl eher nicht durchgekommen, ebensowenig mit der krassen Vignettierung, hier dagegen wirken beide Elemente stimmig.

Nicht falsch verstehen, ich bin ein großer Fan von Schwarzweiss, gerade durch die Farblosigkeit muss bzw. kann ich mich ja auf ganz andere Sachen konzentrieren. Aber manchmal habe ich das Gefühl, das sich aus jedem schlechten Farbbild noch ein gutes Schwarzweissbild zaubern lässt, so wie in meinem Fall. Wie seht ihr das?

Und nächste Woche schreibe ich darüber, wie sehr ich Stative hasse…

25 Kommentare

  1. Dom

    Das sich aus wirklich jedem Bild noch irgendwas ‘herausquetschen’ lässt finde ich nicht. Einige Sachen funktionieren in s/w einfach nicht, dafür sehen andere um so besser aus. Ein toller Vorteil ist, dass man durch bestimmte Filterspielereien ein Bild in einer Art und Weise aufwerten kann, in der es bei einer Farbversion nur noch ziemlich seltsam aussehen würde. Gelbfilter und s/w für tolle Himmel/Wolken-Kontraste, massive Sättigung und Entsättigung in bestimmten Farbräumen, wasauchimmer.

    S/w als Universallösung für versaute Bilder halte ich für übertrieben, aber… ja, das Minus an Farbe sorgt für ein Plus an Spielraum im s/w-Bild. Stimmt so.

  2. Tom Freeze

    Schwarzweiß ist oft eine gute Lösung, wenn man mit Farbnachbearbeitung kein gewünschtes Ergebnis erzielt.
    Das ist aber bei Weitem nicht der einzige Grund, manchmal Schwarzweiss zu benutzen.

    Sicherlich scheint es in diesem Fall „einfach“, da Du mit Farbe nicht das erreicht hast, was Du wolltest, hast aber in der Konvertierung eine Alternative gefunden. Wenn Du das jetzt nur noch machen würdest, würde Dir schnell langweilig!

    Grüße,
    Thomas

  3. zoomyboy

    Deine Schwarzweiss Version ist jetzt nicht wirklich besser geworden.

    Und Schwarzweiss ist leichter als Farbe? Nicht wirklich, meiner Meinung nach eher das Gegenteil. Im Bildbearbeitungsprogramm nur die Farbe rausnehmen, das hat nichts mit Schwarzweissfotografie zu tun. Ich behaupte mal SW-Fotografie fängt schon beim Fotografieren an und nicht erst in der EBV.

  4. Jakub

    Interessante Idee.

    Ich bin auch ein großer SW Fan. Ich glaube in vielen Fällen bietet sich SW sehr gut an. Es reduziert das Bild auf die Wichtigsten Elemente und man wird bei der Betrachtung nicht abgelenkt. Aber mit SW kann man nicht unbedingt aus einem schlechten Farbfoto ein gutes SW Foto machen.

    Ein schlechtes Foto bleibt ein schlechtes Foto. Aber oftmals wird man als Betrachter bei Farbfotos halt abgelenkt. Im Beispiel der Nudelschüssel *hunger bekomm* handelt es sich auch nicht um ein schlechtes Foto. Jedoch wirken die Farben langweilig. Dadurch wird dem Betrachter der Eindruck vermittelt, dass auch das Bild langweilig ist. Was aber gar nicht der Fall ist. Durch die Reduzierung der Farben, verschwinden auch die Ablenkungen und der Eindruck der Langeweile. Man sieht das Bild unverfälscht und kann es neu beurteilen.

    Und dann kann man noch eine Wechselwirkung erkennen. Oftmals geben bestimmte Farben einem Motiv erst den gewissen Touch. Sie machen das Foto interessant. In dem Fall wäre eine SW Umsetzung z.B. sogar negativ für das Bild.

    Alles in allem, kann man sagen, dass eine SW Umsetzung bei einigen Bildern positiv ist, bei anderen negativ. Es kommt halt auf die Stimmung an die Vermittelt wird.

  5. Robert Bräutigam

    Hmm, ich sehe auf Flickr viele Beispiele wo, um nachträglich irgendwie “Tiefe” ins Bild zu zaubern, der Weg der Konvertierung ins Schwarzweisse gewählt wurde. Aber das obige Beispiel finde ich ganz gut um zu zeigen dass das nicht immer richtig ist: Essen in Schwarzweiss sieht (meiner Meinung nach) selten gut aus. Man weiss bei vielen Komponenten des Essens gar nicht was das eigentlich sein soll, damit sieht es auch nicht mehr besonders appetitlich aus. Mir gefällt die originale, farbige Version besser :)

  6. Valentin

    Also, ich möchte @zoomboy jetzt nicht einfach nachplappern, aber da ist viel Wahres dran. Da wird dicher oft auch genau andersherum ein Schuh draus. Mit Schwarzweiß lässt sich eher mogeln, weil es wohl bei vielen Leuten gleich dieses “Oh-das-ist-bestimmt-Kunst” auslöst. Bei deinem Bild zeigt sich das insofern ganz gut, weil es sicher gerade in der Food-Fotografie gar nicht so leicht ist, ein wirklich gutes SW-Bild zu machen. Eines, das wirklich Appetit auf die Speise macht.

    Ich wage mal einen ganz billigen Vergleich: Ölmalerei ist vermutlich auf den ersten Blick auch etwas komplexer, als eine Bleistiftskizze, dennoch wird niemand bestreiten, dass es ziemlich mistig aussieht, wenn ich versuche mit einem Bliestift etwas hinzuschmieren ;-)

    Also: Ich verstehe zwar deinen Gedankengang, denke aber, er resultiert nur aus einem weit verbreiteten zu nachgiebigen Blick auf schwarzweiß. Ähnlich ist es mit manchen Farbstimmungen, die jenseits von der Bildkomposition als hip und cool wahrgenommen werden. Übrigens: Vom Gefühl her geht es mir genau wie dir, meine Rettung liegt auch manchmal im Farbenrausdrehen :-)

  7. Janne

    Für mich ist es ein Mittel der Gestaltung. Natürlich kann man mit schwarzweiss vieles erreichen, allerdings bin ich auch der Meinung, dass dadurch die Bilder nicht automatisch besser werden.
    Das obere Bild zB. finde ich sogar schlechter in sw.

  8. ToBue

    Ich habe mit meiner LX3 mal unter Kunstlicht den Weißabgleich nicht richtig voreingestellt und die Bilder hatten alle einen unerträglichen Gelbstich. Da es sich um einmalige Aufnahmen aus dem Markt von Kalkutta handelt, habe ich mir überlegt wie ich den Bildern die dokumentarische Dramatik zurückgebe und alle in S/W gefiltert. Das Ergebnis war verblüffend: http://www.ipernity.com/doc/125068/album/176736.
    Denn fehlende Farbinformationen verdeutlichen die Aussage vieler Motive. Man kann aber mit Farben auch die gewünschte Aussage der Bilder verstärken. Mir gefallen S/W Bilder in der Regel besser, sie dürfen natürlich mal auch bunt sein. Inzwischen nehme ich im Prinzip nur noch in S/W auf, dann sehe ich das Resultat gleich und kann die Vorteile noch deutlicher einsetzen.

  9. Lori

    Ich finde SW nimmt der Fotografie den Realitätsanspruch. Auch durch die intensive Nachbearbeitungen geht das Bild im Abbild verloren! Dramatisierungen, Simplifizierungen… die Wörter sprechen doch für sich schon Künstlichkeit aus. Sicherlich sind Fotografien in einer Weise immer künstlich, doch sollten wir nicht versuchen durch sie den Moment authentisch einzufangen? Ist das nicht der wahre Anspruch an gute Fotographie?

  10. Free the Pixel

    Hm bin ich der einzige dem das S/W-Bild besser gefaellt? Klar macht es nicht unbedingt Lust auf Essen, aber das muss doch nicht das ultimative Ziel jeder Foodfotografie sein. Mir gefallen die Kontraste und die Strukturen auf Tisch und Staebchen, und die Stimmung allgemein.

    @ToBue: Nette Bilder! Wenn du gleich in S/W aufnimmst, verschenkst allerdings du die Moeglichkeit, nachtraeglich Farbfilter anzuwenden, also zum Beispiel die Rottoene zu verdunkeln oder Blau aufzuhellen. Eine Loesung koennte sein, ein S/W-Jpeg einzustellen, aber zusaetlich noch das RAW zu behalten, wo alle Informationen enthalten sind. Hat das schon mal jemand ausprobiert?

  11. Valentin

    Nö, Lori, das finde ich nun auch wieder nicht. Der wahre Sinn von Fotografie? Das ist mir zu, viel zu, all zu arg: pauschal. Es mag vielleicht gerade so aber auch nur nach einiger Diskussion für Reportage-Fotos gelten. Aber auch bei denen geht es ja nicht um das 1-1-Einfangen einer Situation, sondern um das Transprotieren einer Geschichte. Und die ist eben manchmal in schwarzweiß besser erzählt oder mit Gelb- oder mit Was-auch-immer-für-einen-Filter.

    Auf eine gewisse Art und Weise stimmt es sicher für wissenschaftliche Fotografie. Aber auch da schon wieder nicht, denn manchmal tut’s hier eben ein Röntgenfilm oder Dinge in dieser Art ;-)

  12. Nico

    Ich finde, dass man vorallem kontrastreiche Bilder gut in schwar- weiß machen kann, oder bilder mit besonderen Lichteffekten. Aber ich denke nicht, dass schwarz-weiß jedes “schlechte Farbbild” rettet :)

    P.S.: Bei den beiden Photos oben find ich das bunte eigentlich besser…

  13. Jan

    Schwarzweißfotografie ist gerade jetzt im Zeitalter der Digitalfotografie eine recht zweischneidige Geschichte. Einerseits ist sie häufig einfach nur ein Bearbeitungstrick, mit dem man ein Bild abseits der farblich korrekten Norm schafft, ähnlich wie auch verschiedenste violett-, grün- oder sonstwiefarbigen Schleier über Bildern. So entsteht ein Bild, dass sich auf – mehr oder minder – erfrischende Weise vom Gros der Fotografien abhebt.
    Andererseits, und das hat zoomyboy schon angesprochen, ist Schwarzweißfotografie viel schwieriger, denn ein Bild eben von vornherein ohne Farbe zu denken und zu komponieren stellt viel höhere Anforderungen an die Konzentration des Fotografen. Weil weitestgehend nur noch Helligkeitswerte entscheidend sind, wirkt das Motiv “rote Mohnblume vor Wiese” ohne bunt zu sein sehr schnell sehr fade. Natürlich kann auch so ein Motiv hervorragend als Schwarzweißbild umgesetzt werden, aber das erfordert dann mehr als nur den Farbkontrast zu sehen, nämlich kompositorisches Können.

  14. Ossi

    Eure Haubstadt-Brobleme mächt isch mal haoben. Wissta eischentlisch wie deuer Farbfilme hier im Bezirk Karl-Morx-Stadt sind? :-D

  15. Free the Pixel

    @Jan: Stimmt natuerlich dass man bei Schwarzweissbildern noch mehr auf Komposition usw. achten muss. Trotzdem kann man aber in der Nachbearbeitung noch jede rausholen, denn auch mit dem Kontrastfeintuning laesst sich noch viel manipulieren.

  16. Lichtmalerin

    Schwarzweiß, um ein Farbfoto zu retten? Da widerspreche ich: Reduziert man ein Bild um die Farbe, sieht man umso deutlicher die Mängel der Komposition. Farbe “übertüncht” da buchstäblich vieles. Die farbigen Bildwelten haben genauso ihre Berechtigung wie die “unfarbigen” Schwarzweißbilder. Und das ist das Schöne an Fotografie: Es gibt genau genommen weder “richtig” noch “falsch” – sondern im besten Fall eine eigene Handschrift, eigene Sichtweisen, eigenen Stil.

  17. Benjamin

    Ich bin ebenfalls ein großer s/w Fan. Allerdings ist es nicht immer ganz einfach das richtige Bild in s/w zu konvertieren oder besser gesagt die richtige Art der s/w Konvertierung zu finden ist sehr schwer. Einfach mal aufs knöpfchen drücken reicht da nicht, es muss schon alles zusammen passen. Also sicher verbessert sich ein schlechtes Farbfoto (ansichtssache) nicht durch eine s/w Konvertierung, wenn man allerdings an den richtigen Reglern dreht kann ein tolles Ergebnis dabei rauskommen.

  18. Lino

    Schwarz/weiß ist einer dieser Standard-”It’s art!”-Effekte, wie schon mehrmals gesagt. Und nur farblich langweilige Bilder lassen sich damit natürlich retten. Was eben voraussetzt, dass man beim fotografieren auch Lichtkontraste und Komposition bedenkt. Wer daran denkt, der darf auch gerne mit Schwarz/Weiß mogeln. Die anderen müssen eben darauf hoffen, dass sich der Betrachter vom Kunst-look blenden lässt.*

    Zu dem Bild da oben: U.a. durchs schwarz/weiß kommt dieser komische schwarze Schatten von der Schüssel etwas unvorteilhaft zur Geltung.

    * ist die gleiche Ecke wie dieses Kontrast- und Klarheitgepushten Bilder, von denen es auch Unmengen gibt und mit denen manche ihre gesamten Bilderserien vollpumpen…

  19. Jan

    @Free the Pixel: Definitiv, Nachbearbeitung und Feintuning der Kontraste (hat man ja auch schon in der Dunkelkammer durch Nachbelichten und Abwedeln gemacht) kann noch einiges retten und ein Bild deutlich aufwerten, allerdings bleibt dann nicht mehr viel von der “bequemen” Lösung übrig, ein Bild mal eben rasch zu entsättigen, um einen besonderen Akzent zu setzen.

  20. Philipp

    Glaube nicht dass man das so einfach sagen kann. Mir ist es auch schon einige male passiert dass ein von vorne herein als S/W-Bild gedachtes Foto später eben doch zum Farbbild wurde.
    Aber ich glaube auch dass Fotos aus dem Alltag in S/W einfach besser rüberkommen weil sie einfach stärkere “Kontraste” aufweisen als es die Motive in der Realität sonst würden und dadurch eben interessanter sind.

    Bei deinem Bild oben hast du ja auch nicht nur S/W gemacht sondern zusätzlich den Rand abgedunkelt und den Bildausschnitt verändert. Klar mit PS mag es zu leicht wirken wenn man, auch wenn’s nur Kleinigkeiten sind, solche Dinge hinterher einfach ausbügeln kann. Die Herausforderung wäre gewesen das Foto von vorne herein so zu machen wie Du es mit Hilfe von PS hinbekommen hast.
    Gehört also schon etwas mehr dazu als einfach nur den Bildmodus auf S/W zu stellen.

  21. Robert Bräutigam

    @lichtmalerin: “Und das ist das Schöne an Fotografie: Es gibt genau genommen weder “richtig” noch “falsch” – sondern im besten Fall eine eigene Handschrift, eigene Sichtweisen, eigenen Stil.”
    *unterschreib* ;)

  22. ToBue

    Im Schweiße seines Angesichts in die Fotografieschule gehen und die Lehre huldigen? Das ist ne Haltung, die sich nicht jeder zueigen machen möchte. Abgesehen davon hat nicht jeder die zeitlichen Kapazitäten, sondern möchte sich einfach & schnell an vorzeigbaren Resultaten erfreuen.
    Besonders auf Reisen. Wenn ich erst alles bedenke und auf das optimale Bild in jeglicher Hinsicht achte, dann hätte ich viel zu viel Zeit damit verbracht. Und hätte anderes nicht erlebt.
    Dank an freethepixel für den Hinweis und das Lob. Aufnehmen in SW-jpg und RAW ist bei der LX3 möglich. Noch mal in so einer einmaligen aber schwierigen Lichtsituation werde ich auch in RAW abspeichern.

  23. Marco

    @ToBue: man kann bei der LX3 zwar beides aufnehmen, aber wenn du S/W einstellst, ist die Farben des RAWs total hinüber. zumindest in LR. kann man über den WA zwar irgendwie wieder hinbügeln, aber für mich war das nie praktikabel. leider. vielleicht ist’s bei der software, die dabei ist, anders, die hab ich nie ausprobiert.

    zum thema, ich finde bei manchen bilder funktioniert S/W besser, bei anderen weniger gut als Farbe. manches Bild wird also durchaus besser durch S/W, aber pauschal kann man das wohl so nicht sagen.
    Manche Bilder, wo man vorher denkt, das wirkt bestimmt super in S/W, funktionieren später gar nicht.

    Das Thema erinnert mich übrigens auch an den aktuelle Analog/Holga/Lomo/Pola Trend. Gerne auch digital simuliert.
    Dort hat man da Gefühl, dass viele meinen, sie müssten ein extra schlechtes Bild machen, bisschen Cross Processing drüber und nen Polaroid Rahmen dran, und schon ist es “Kunst”.
    Vielleicht könntest du das mit deinem Bild ja noch mal probieren ;)

    Und nächste Woche lernen wir: ColorKey *g*

  24. karmel

    gerade die anpassung der farbkanäle und der kontraste ist bei der umwandlung äusserst heikel.
    manchmal verbringe ich mehr als 40 minuten an der sw konversion eines bildes. da lässt sich noch einges rausholen – aber nicht bei einem bild zweifelhafter qualität. wenn das grundmaterial nicht passt, wird die reduktion auf sw das kraut auch nicht fetter machen.
    ansprechende bildkomposition ist – für mich zumindest – die grundvoraussetzung für ein gutes photo – ob nun farbe oder s/w.

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