
Ich hatte mich mit Kai mal ganz kurz über seine Leica unterhalten, wollte nur wissen, warum die Dinger so unverschämt teuer sind, oder ob ich dort nicht den Namen mitbezahle. Seine Antwort war, dass der Name ja nicht von ungefähr kommt und mit Qualität verbunden ist, die eben ihren Preis hat. Da ist was dran.


Raphael Devynck Sauvillers macht gelegentlich auch Photos mit einer Canon EOS 5D, der Großteil der über 2000 Photos in seinem Flickr-Stream sind aber mit einer Leica entstanden, sei es die M3, M6, M8 oder M9. Qualitativ durch die Bank weg großartig. Und wenn der Photograph dann auch noch ein gutes Auge für das richtige Motiv hat ist die Kombination eigentlich perfekt…
“Ich sags mal so, die, die Leica nicht kennen, werden nur ‘Wasn das für ne alte Kamera?’ denken. Die, die den roten Punkt kennen, rennen erst mal mit offenem Mund gegen die nächste Laterne” waren ungefähr Kais Worte. Ist das so? Okay, dann hier das Equipment von Raphael. Tut euch nicht weh.

Mehr im Flickr-Stream von Raphael Devynck Sauvillers. Gefunden habe ich ihn bei Five Deer, dem Tumblelog von Carl W. Heindl.
lechz!
Jetzt bin ich sabbernd gegen ne Laterne gelaufen.
wahnsinn :-)
ich frage mich nur: gibt es so große unterschiede zwischen m3, m6, m8 das ich unbedingt soviele kameras brauche (bei horrenden preis für eine!) oder liegt es einfach an der bequemlichkeit die objektive nicht tauschen zu wollen? bei der sportfotografie mag das noch notwendig sein, weil es hier sehr sehr schnell gehen muss, dafür ist aber eine leica so oder so nicht geeignet.
Manfred, “unbedingt brauchen” nicht, aber es macht schon Sinn. Die M3 ist die erste M (M2 und M1 kamen später). Sie ist dafür bekannt einen der besten Sucher zu haben (größer und heller als der der M6), dafür hat sie aber keinen internen Belichtungsmesser. Aufgrund der Suchervergrößerung eignet sie sich ausserdem besser für Weitwinkel als für Teleobjektive (wobei Tele an einer M ja eh nicht sooo viel Sinn machen, aber egal). M3 und 35mm ist eine klassische Kombination. Die M6 hat einen internen Belichtungsmesser (und die neueren TTL Steuerung), die Suchervergrößerung hängt von der Version ab, aber M6 und 50mm ist eine klassische Kombination. Besser wäre lediglich die neuere MP, die ist der M3 nachempfunden, aber eben mit Belichtungsmesser, aber eine MP ist wahrscheinlich teurer als eine gebrauchte M6 und M3 zusammen.
Bei zwei analog Bodies bietet sich ausserdem immer an einen mit Farb und einen mit S/W Film zu bestücken.
Die M8 schließlich ist digital, fällt also aus der Rolle.
Ich würd sie alle nehmen :)
Vor allem aber das leckere 1,0/50mm Noctilux….
Hehe, ja so in etwa hab ich’s gesagt.
@Manfred Die Unterschiede bei den Ms sind aber durchaus da. Die M3 wurde ja auch vor über 50 Jahren entwickelt, und wir auch heute noch von vielen Fotografen geschätzt… Außerdem behalten die Kameras ihren Wert.
Ob man jetzt wirklich so viele Modelle haben muss? Sicher nicht.
*hust* am Kaffee verschluckt…das nenn ich mal ein Equipment…als Kind hab ich mein erstes Bild mit einer Leica Kamera meines Vaters machen dürfen..kann auch sein, daß es die Kamera meines Großvaters noch war…bin nicht sicher…hab große Ehrfurcht vor diesen Kameras…die sind einfach perfekt *schwärm* :o)
Öh, was Tim sagt :)
Er hat schon recht. Leica ist Qualität pur. Ihre Cams, die alten wie die aktuellen, sind klasse und leisten viel. Doch darf der Name auch nicht überschätzt werden; mit einer guten Kombi aus DSLR und Linse lässt sich eine Leica gut in die Tasche stecken.
Ich denke die Sache liegt so, dass Leica auch eine photographische Lebenseinstellung vermittelt (ähnlich Apple mit Macs und so) und sie dem Photograph auch einiges abverlangt. Mit einer Leica M9 photographiert man tatsächlich anders, als mit einer anderen Kamera gleicher Klasse. Ist einfach so. Und man erzielt andere Ergebnisse. Doch das liegt weniger an der Technik, sondern vielmehr am Feeling, das man als Photograph damit hat.
Ich weiß gar nicht, warum hier eine Art Diskussion entsteht!?!
Es steht doch außer Frage, dass Leica für Qualität und ein gewisses Lebensgefühl steht!!! Durch sie sieht man die Welt doch durch ganz andere Augen! Super Beispiele dafür sind doch jene Bilder oben von Raphael Devynck Sauvillers.
Klasse Sache!!!