
Starke Photos von Alejandro Maeste, die er in einer verlassenen Eisenmine in der Nähe von Alquife in Spanien gemacht hat. Tatsächlich wohnen in dem Ort immer noch knapp 1.000 Leute, ich vermute mal aber mehr aus sentimentalem Wert, da ein Viertel der Bevölkerung in der Mine gearbeitet hat, bevor sie 1997 von der Company dahinter geschlossen wurde. Mir gefallen die kräftigen Farben und dieser generelle, leichte Braunton, den alle Aufnahmen inne haben, ein angenehmer Kontrast zu den sonst häufig vorkommenden HDR-Shots von alten Industrie-Anlagen.

Für Maeste ist die Photostrecke auch ein Stück weit autobiografisch, eine visuelle Metapher über seine Gefühlslage zu der Zeit, als er die verlassene Anlage entdeckte: die harte Realität, die einem gelegentlich auch ihre hässliche Fratze zeigt. Die ganze Photostrecke findet ihr in seinem Portfolio. Entdeckt bei den Photo Donuts.
Jeps. Braun, angeranzt, fies-schön, mir gefällt das sehr, was Alejandro da knippst. Auch diese “Recuerdos” Serie find ich schnieke.