
Chris Searl hatte ich schon, allerdings aus, ähem, anderen Beweggründen als heute. Eigentlich schön, wenn man Photos nochmal neu entdecken kann, weil sich die Gegebenheiten geändert haben. Wie bei der Musik, wir finden sie erst mal “nur” schön, aber sobald wir selber ein Instrument erlernen achten wir auf einmal unbewusst auch darauf, ob ein Stück nun kompliziert oder einfach ist. Ein Blick hinter die Kulissen, sozusagen.
Und das hier ist eine tolle Aufnahme, die ich zu gerne mal in richtig groß an einer Wand sehen würde, um sie wirklich auf mich wirken zu lassen. Diese Ecke zu finden, an der das Tageslicht an diesem kurzen Moment nur diesen kleinen Spalt erzeugt. Das Spiel aus massig Schatten, dass nur das Wesentlich in Licht getaucht ist. Nicht mal ihr Gesicht zu zeigen und sie dadurch ein wenig beliebig wirken zu lassen. Imposant.

Das krasse Gegenteil dazu ist diese Aufnahme, die ich beim Stöbern im Photo Diary von Chris noch entdeckt habe, und die diese unheimliche Ruhe ausstrahlt, bei der ich das Meer förmlich hören kann, und die mich für einen kurzen Moment die Hektik der Großstadt vergessen lässt. Manchmal sind die einfachsten Motive die Besten.
Tip of the hat an Le Zèbre blue, die mich nochmal an Chris Searl erinnert haben!
Aloha,
hach, die (Un)endlichkeit der Welt … ich würde es auch gerne in groß sehen. Zwar nicht als Oldschool-Fototapete, sondern grob auf Leinwand und dann vllt. auf dunkelgrauem Untergrund oder Sichtbeton. Yeah :)
Cheers, Andi