Samstag, 29. Mai 2010

Erste Gehversuche in der Street Photography

Bisher habe ich mich erfolgreich davor gedrückt, vor allem wohl, weil ich einfach Schiss hatte, was in einem ungünstigen Fall passieren würde. Ich hab mir einfach eingeredet, dass mit dem mir zur Verfügung stehenden Arsenal an Brennweiten sowas ohnehin nicht möglich wäre, schließlich will man die Menschen in den meisten Fällen ja in einem unbeobachteten Moment erwischen. Aber diese Woche kam einfach alles zusammen: zum einen ein Tele-Objektiv, dass es mir ermöglicht, aus einer gewissen Entfernung heraus zu agieren, auch und vor allem aber die Mails mit Dom Cruz, der mir sehr ausführlich erzählte, wie er an Menschen heran geht, und der mir damit auch ein wenig Mut gemacht hat. Karma wollte es wohl so. Und mir wird schon keiner den Kopf abreissen. Hoffentlich.

Die Sonne schien und die Ecke ums Brandenburger Tor herum war entsprechend gut mit Menschen gefüllt. Mein Gedanke war, dass Touristen ja auch alles und jeden photographieren, und wie du mir so ich dir, oder so ähnlich. Für mich ganz klar, jeder sollte wissen, dass er gerade von mir photographiert wurde, ich hoffte nur bei allem, was mir lieb ist, dass ich es jedem erst im Nachhinein sagen müsste, anstatt auf frischer Tat ertappt zu werden. Tja, Pech gehabt.

Sie stand auf der anderen Straßenseite an einer roten Ampel, und eigentlich hätte mir ja klar sein müssen, dass sie sofort sieht, was ich da veranstalte. Sauber mitgedacht Christoph, ganz groß. Mein Herz rast, ich gehe die Optionen durch: so tun, als wäre nichts gewesen, an ihr vorbei gehen und weiter machen? Keine Chance. Wegrennen? Ja klar, wie steh ich denn dann da? Die Vorschau erscheint im Display, sie hat direkt in die Kamera geschaut. Natürlich. Okay, es gibt nur noch eine Möglichkeit. Ich gehe direkt auf sie zu und spreche sie an, nicht umgekehrt. Ich lächle, oder zumindest versuche ich es, versuche freundlich zu wirken und sehe dabei wahrscheinlich wie ein Idiot aus. Hi, ich hab sie gerade photographiert, ob das okay wäre? Ihr Skepsis wich schnell Interesse, wir unterhalten uns kurz, zeige ihr die Aufnahme, erkläre ihr kurz, was ich damit vorhabe und gebe ihr am Ende meine Karte. Sie lächelt, während sie weiter geht. Wenn mein Adrenalinpegel sich nicht bald wieder beruhigt, fange ich an zu hyperventilieren. Ruhig jetzt, ist doch alles gut gegangen! Feuerprobe bestanden.

Es wurde einfacher. Das mit dem Adrenalin wollte sich zwar nicht legen, aber es war leichter, die Worte zu finden, auf die Menschen zuzugehen, mit ihnen zu reden. Im Nachhinein betrachtet war es, denke ich, sogar ein bisschen mehr als nur ein Photo. Immerhin habe ich die Personen ja nicht nur durch die Kamera kurz kennengelernt, sondern auch von Angesicht zu Angesicht. Ich will nicht behaupten, dass es nie Probleme geben wird, so naiv bin ja nicht mal ich, aber mit Freundlichkeit und Offenheit über das, was man da tut, kommt man schon echt weit. Das habe ich für mich heute mitgenommen.

Ein paar weitere Aufnahmen gibt es bei Flickr

37 Kommentare

  1. Thang

    Sehr geile Sache! Vor allem ist das wohl wirklich nicht einfach, auf Menschen zuzugehen und anzuquatschen, dass man gerade ein Foto von Ihnen gemacht hat. Respekt für den mutigen Schritt! Und du hast wirklich alles richtig gemacht, denn die Ergebnisse sind grossartig geworden! Bravo Christoph!

  2. Ronny

    Das oberste, das erste Foto finde ich großartig.

    Über den Text musst ich schmunzeln. ;)

  3. Martin

    Nette Aufnahmen.
    Niemanden aufgefallen, dass das untere von Weizsäcker ist?

  4. Tim

    Glückwunsch! Zu Streetfotografie fehlt mir auch oft genug der Mumm, ist aber auch ganz oben auf der Liste an Projekten die ich verstärkt üben will. Allerdings, finde ich ehrlich gesagt Sandardobjektive oder leichte Weitwinkel besser als Tele, auch wenn man dann näher an die Leute ran muss. Vielleicht auch, weil man dann näher an die Leute ran muss. Aber ich steh auch mehr auf den klassischen Look, ist wahrscheinlich auch Geschmacksache.
    Kennst du das hier? http://fc01.deviantart.net/fs11/f/2006/227/e/2/street_photography_for_the_purist.pdf

  5. André

    Für mich sind lange Brennweiten dabei irgendwie, wie “Abschießen”. Ich gehe lieber in den Nahkampf und setze mein Lächeln auf. Im schlimmsten und auch im besten Fall kommt man in ein Gespräch. Angst sollte man wirklich nicht vor Fremden haben und wenn man diese Art der Fotografie betreiben möchte, gehört dreist sein einfach dazu. Bis zum Foto tut man alles, was dafür nötig ist. Ich jedenfalls wünsche mir einfach mehr nähe zu sehen.

  6. micha

    Erstmal Respekt für den Mut. Und ich muss André zustimmen. Sei stark und geht lieber immer direkt in den Nahkampf, statt aus der Ferne abschießen. Das wirkt persönlicher und offener.

    Aber noch ein bisserl Kritik, die nicht böse gemeint ist, sondern eher als etwas zum Nachdenken. Für mein Empfinden hast zu etwas zu sehr versucht, den guten Cruz zu “kopieren”. Alleine das mit den schwarzen Balken, naja. Das funktioniert zwar bei der letzten Aufnahme echt gut (tolles Pic, echt jetzt : ), aber bei der zweiten … eher nicht. Beim Anfangen mit Streetphotography solltest du am besten wirklich erstmal drauflos schießen, ohne irgendeinen besonderen Stil im Kopf. Das ist gesünder, individueller und zeigt dir, welche eigenen Interessen du bei Streetphotography hast: sind es die Menschen, ihre Gesichter und Gesten, Situationen in denen sie sich befinden oder vlt. ihre Klamotten oder das was sie bei sich tragen. Das kann so vieles. verschiedenes oder eigenes sein, das dich im Unterbewussten reizt und sagt: ja, das ist es!

    Damit findest du erstmal raus, was tatsächlich davon für dich interessant ist, was dich anfixt . Das ist eifnach besser, als zu versuchen, irgendeiner Inspiration nachzulaufen, die eventuell garnicht zu dir, deiner Polung oder Können entspricht.

    Ich persönlich muss dazu sagen: ich bin kein großer Photograph, renne am liebsten (und aus Faulheit) mit einer S9600 durch die Gegend und knippse am liebsten Gebäude. Aber eines kann ich dir sagen: Streetphotography ergibt sich. Renn nicht rum und halt auf alles drauf, was dir vor die Linse kommt. Wenn das richtige Motiv da ist, dann weisst du’s. Und auch wenn’s kein großartiges Beispiel ist, das hier ist mein liebstes eigenes Streetphoto-Pic. http://farm2.static.flickr.com/1297/4601601537_9631f9202a_b.jpg

  7. Joe

    Street Photography = 50mm, alles andere ist billiger Voyeurismus.
    Gerade diese Art von Fotografie, lebt und bildet sich durch die Interaktion mit der/den Person/en.
    Und sie ist fast! immer in Schwarz/Weiss.
    Aller Anfang ist schwer. Weiter machen ist wichtig. Hat auch viel mit Psychologie zu tun.

  8. Jeriko

    @Thang: Gracias!
    @S: Hach… :-)
    @Ronny: Nja bevor ich euch immer nur mit dieser Technik langweile… ;-)
    @micha: Yeah, wird kommen, für den Moment fand ich es aber ganz hilfreich, mich an etwas orientieren zu können. Das Photo ist toll, hast du die Flickr-URL dazu auch noch?

    Bzgl. Brennweiten, es kommt auf die Gelegenheiten an. Bei einem Event wie z.B. dem MyFest, wo ich in der Masse untergehe, habe ich auch mit 50mm kein Problem – die “Gefahr”, beim Photographieren selbst bemerkt zu werden ist da eher gering. Und mal sehen wie es jetzt weiter geht – ich habe mich ja nicht versteckt oder so, stand immer offen und gut sichtbar, aber mir hat es für den Anfang ganz gut getan, eine gewisse Entfernung zu der Person zu haben. Und danach angesprochen habe ich sie ja trotzdem.

  9. micha

    @jeriko – Ja, Orientierung ist natürlich sehr hilfreich. Aber da hätte ich mir selbst etwas weniger spezielles (und für Cruz natürlich auch sehr eigenes und persönliches) ausgesucht. Aber dass sein Stil faszinierend ist und zum nacheifern anregt, das ist hingegen auch nicht zu bestreiten.

    Achja, und hier die flickrurl. http://www.flickr.com/photos/zufallsfaktor/4601601537/

  10. Flo

    Diesen Schritt möchte ich demnächst auch gehen. Dein Beitrag hat mir dafür Mut gegeben. Danke!

  11. Denny

    Ich bin beeindruckt und süchtig nach weiteren Bildern :). Toller Bericht.

  12. Bernd

    Klasse, dass du den Mut dazu gefunden hast. Sind für den Anfang ein paar wirklich schöne Aufnahmen dabei. Bleib dabei, aber versuch es mit ner kleineren (unaufälligeren) Linse. Wirkt einfach irgendwie besser. Ich weiß nicht warum, aber die Bilder sind dann anders!

  13. Daniel

    Für den Einstieg sind das meiner Meinung nach gute Aufnahmen. Da kannst du auf jeden Fall dran bleiben. Was mich aber gestört hat: Die schwarzen Balken und die Titel bei flickr.

    Ich verstehe den Sinn der Balken nicht. Du machst ja Fotos und da sind keine Screenshots aus einem Spielfilm. Zwar funktioniert das für ein paar der Fotos ganz gut, aber letztendlich wartet man die ganze Zeit auf die nächsten paar Frames und es entwürdigt den Moment, den du fest gehalten hast.

    Ebenfalls verstehe ich den Sinn hinter den Titeln bei flickr nicht. Wenn ich die so lese, sind es einfach 0815 Titel, um dem Bild schnell einen Namen zu geben, aber das funktioniert einfach nicht. Mit diesen inhaltsleeren Titel gibst du den Betrachtern eine Denkrichtung vor und das engt die Bilder einfach stark ein. Macht für mich keinen Sinn. ;)

    Viel Spaß!

  14. Jeriko

    @Daniel: Das mit den Titeln ist mir noch gar nicht aufgefallen… Ja, ich schreib meistens nur schnell was hin, um nicht den Dateinamen haben zu müssen, aber dass das einen Einfluss haben könnte hätte ich nicht gedacht. Ist gedanklich notiert, danke.

  15. Bob

    sind wirklich schöne photonen rausgekommen :) möchte hier aber auch nochmal ein paar lanzen für die 50mm brechen (zwar vermutlich nur wegen nicht vorhandener längerer brennweite).
    ausserdemst möchte ich dir auch mal die vorher-fragen-methode empfehlen. will nicht behaupten dass die besser oder schlechter ist, aber es geht meist alles so schnell, dass die leute garnicht wirklich verstehen was passiert und das kann auch seinen charme haben, gerade weil man wirklich nah rankommen kann http://contentisfortheweak.com/2010/05/le-bum/
    ich bin nicht so der menschenfeund und -ansprecher und habe echte probleme sowas zu tun, aber erstens bekomme ich dann jedes mal von meiner terrorpeutin ein goldenens sternchen und ab und zu auch mein eigenes lieblingsbild http://contentisfortheweak.com/2010/05/radlerin/

    aber auf jeden fall am ball bleiben. eight tentacles up!

  16. wax

    Huch, da habe ich mich erstmal erschreckt, als ich bemerkt habe, dass meine Mausbewegungen nun Spuren hinterlassen hier. Nette Spielerei.

    ontopic: Schöne erste Versuche. Vor allem gefällt mir, dass Du Mut zur Farbe zeigst. Ich habe noch nie verstanden, wieso die Grosszahl der Streetfotografie sich auf monochrome Farbdarstellungen beschränkt. Gern mehr..

  17. Jens

    Gratuliere, das sieht wirklich schon gut aus. Hoffe ich komme auch irgendwann mal daran, das Thema umsetzen zu können.

  18. tobue

    Klasse finde ich, dass du über das Verstecken hinter dem Tele schreibst. Viele Fotografen kennen die Scheu nur zu gut, schreiben aber nicht darüber. Einem Menschen-Foto ohne Interaktion mit den Fotograf fehlt immer etwas. Als Weitwinkel-Fan bleibt mir nichts anderes übrig als dichter ranzugehen. Interessanterweise habe ich diese Scheu im Ausland viel weniger, aber zum Lernen müssen sich meine Gehversuche (s. link) auf Berlin beschränken.

  19. Martin Schneyra

    Mutig! Gerade am Wochenende auf dem Immergut-Festival überlegte ich noch, ob ich mich trauen würde Menschen zu fotografieren, da das dort sicherlich die interessantesten Motive gewesen wären. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Überwindung Menschen dann anzusprechen echt groß ist.

    Zur Brennweitendiskussion: Ich merke mal wieder, dass es anscheinend ein angebliches “Richtig” oder “Falsch” in manchen Köpfen zu geben scheint. Ich selbst würde wohl mit möglichst langer Brennweite operieren, da Menschen in “unbeobachteten” Momenten sich am natürlichsten geben und die interessanteste Mimik produzieren. Anschließend die Menschen ansprechen und um Erlaubnis fragen ist wohl Ehrensache!

  20. jd

    schöne fotos! wirklich … macht mir den mut, das ich bei besserem wetter auch mal losziehen werde… aber aus gewohnheit wohl mit dem 50mm … bald sind ja auch ein paar strassenfeste um die ecke…

  21. Marco

    Ich weiß echt nicht, ob ich das drauf hätte. Okay, ich weiß es: Ich hätte es nicht *g*
    Sicherlich wird das in Zukunft noch einfacher für dich, aber ich bin dann auch wirklich mal gespannt, welche Probleme sich da in welcher Form auftun. Darüber erfährt man ja sonst eigentlich nix.
    Die Bilder sind ja auch ziemlich klasse geworden. Ich mag es, wenn Leute so ganz spontan, ganz natürlich abgelichtet werden. Von Hochglanzfotografie halte ich nämlich echt nicht viel… dann lieber so mit Charakter :)

  22. Martin Schneyra

    Ist der unterste eigentlich Richard von Weizsäcker? So in besoffen?

  23. JA

    Ich finde das erste und das letzte super. Die Frau geht etwas unter, wirkt beliebig. Aber der schwarze (komm mir jetzt keiner mit Political Correctness) ist wirklich geil getroffen. Der hebt sich vom Hintegrund ab, der Background ist nicht zu freigestellt.

  24. Jeriko

    @Martin Schneyra: Ja und nein. Er stieg direkt vor mir aus seiner Limousine, um sich einen Kaffee zu kaufen – glücklicher Zufall. Nur sein Personenschutz hat ein kleiiiines bisschen grummelig ob meiner Kamera geschaut. :-)
    @JA: Zugegeben, ja, aber mit ihr hat es ja angefangen, also musste sie auch hier gezeigt werden :-)

  25. Patricia

    Ich kann sehr gut mit Dir mitfühlen. Ich habe mein erstes Mal zu Karneval auf der Düsseldorfer Kö gehabt und war am Anfang schrecklich aufgeregt. Die Leute waren viel netter, als vorher gedacht. Aber einfach ist es trotzdem nicht.

  26. Tilla Pe

    Feine Bilder und Hut ab, Street ist wirklich alles andere als einfach. Ich sehe es sogar in der Königsklasse!
    Aber ich mag noch etwas zu der “Richtiges Street”-Diskussion sagen ;)
    Die besten Streetfotografen machen ihre Bilder tatsächlich mit 35mm Brennweite. Etliche auch mit 50mm. Zum einen, weil wie oben schon gesagt, der Kontakt zum Menschen eher da ist (“hinterrücks abballern” ist ein unfeiner Ausdruck, trifft es aber leider bei all zu vielen, die sich in Street versuchen) – und mit Kontakt meine ich nicht einmal, dass der Mensch, der da ins Visier genommen wird, es merkt (ha – viele glauben gar nicht daran, dass sie gemeint sind, wenn man mit 35mm direkt vor ihnen steht) sondern das Bildergebnis. Wenn man als Fotograf näher ran geht, kann man das Bild viel besser “erfühlen”. Und das sieht man am Ergebnis. Außerdem gibt es da noch einen kleinen, technischen Aspekt. Je länger die Brennweite, desto “gepresster” wirkt das Bild. Der Hintergrund rückt auf. Von der Umgebung bekommt man keinen wirklichen Eindruck mehr.
    Das ist auch der Grund, warum die meisten Bilder in der Streetfotografie in schwarz/weiß gehalten sind. Bunt lenkt das Auge des Betrachters mehr ab – in schwarz/weiß kann man die Situation ein wenig besser herausarbeiten. Natürlich gibt es auch sensationelle Streetbilder in Farbe. Aber man sollte beides ausprobieren um zu sehen, wo man sich wohler fühlt, wie die Bildwirkung ist und wie die Konzentration auf das Wichtige herauskommt. Farbe oder nicht – Das ist keine Religion sondern ein Gestaltungsmittel. ;)

  27. Sebastian

    Ich kommentiere hier ja viel zu selten, deshalb erst einmal ein allgemeines großes Danke für deine Arbeit hier. Und genau für solche Posts wie diesen hier mag ich deinen Blog. Da kann man immer etwas für sich selbst mitnehmen. So ehrlich wie du das beschreibst liest man das eher seltener.

    Und die Fotos find ich richtig gut, soweit ich das mit meinen spärlichen Fotografiekenntnissen beurteilen kann. Freu mich schon auf die nächsten selbstgeschossenen Bilder.

  28. Bjoern

    Ich habe Deinen Beitrag mit einem leichten Schmunzeln gelesen, toll geschrieben.
    Aber meinen allergrößten Respekt dass Du offen auf die Leute zugegangen bist. Ich selbst bin in der Hinsicht wohl noch nicht so weit.
    Daher zähle auch ich die Street-Fotografie zur Königsdisziplin.

  29. Seb

    Ich habs ja schon in nem anderen Beitrag geschrieben. Geh mit 35-50mm an die Leute ran. Tele hat nichts mit Street zu tun. Kann Joe da nur zustimmen. Schau Dir mal die “Großen” der Street Photography an, da war keiner mit nem Tele unterwegs :p

  30. Jeriko

    @Seb: Sehe ich nicht so, aber das ist ja Geschmackssache. Und ich muss ja nicht unbedingt den “Großen” – was ja auch im Auge des Betrachters liegt! – nacheifern, zuerst mal muss es mir ja Spaß machen. Aber: mit der Hasselblad bin ich so oder so gezwungen, auf die Leute zuzugehen, also wird das mit der Zeit sicher auch noch kommen ;-)

  31. Chris

    Hey,
    also wenn Du jetzt jeden Menschen fragst ob Du ihn fotografieren darfst, dann wirst Du in Zukunft mehr mit fragen und quatschen beschäftigt sein als mit der Fotografie ansich. Vergiss das Fragen mal. Wenn dich jemand fragt ob Du ihn/sie fotografiert hast, dann heißt es “nein”! Ich habe das nette Haus, den Baum, den Bus oder sonstwas fotografiert. Ich weiß, die lieben Gesetzte, aber: schon mal ne MP3 aus dem Internet gezogen? Also :-)

    Sieh die ganze Sache mal recht locker. Um Dich verklagen zu können benötigt man ja schließlich noch Deinen Namen und Deine Adresse! Und die wirst Du ja nirgends hinterlassen.

    Viele Grüße und viel Adrenalin :-)

    Chris

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