Freitag, 28. Mai 2010

Storm. (Quentin Arnaud)

Es gibt sie, wenn auch selten, die Stürme, die Gewitter, die trotz der Kälte und der Nässe einfach schön sind. Ich erinnere mich an einen, wir saßen auf einer Parkbank an einem Hang und konnten kilometerweit das Tal überblicken. Über uns war es sonnig, weiter unten konnten wir aber schon dunkle Wolken beobachten, die das Land darunter unter Wasser setzten, und die auf uns zukamen. Schnell. Schneller. Noch schneller. Dieses dunkle Band, wie es in dieser irren Geschwindigkeit auf uns zu kam, es war irre und wunderschön zugleich. Und der Regen danach, der einer Dusche in nichts nach stand, der war dann auch nicht mehr der Rede wert. Ganz im Gegenteil.

Das war auch mein erster, vielleicht auch mein zweiter Gedanke, als ich Baanaal 07 von Quentin Arnaud sah, diese düstere Aufnahme, die trotzdem jedes wichtige Detail in sich hat, und bei der ich jetzt mal behaupte, dass ein solches Photo ziemlich schwierig zu machen ist, und die trotzdem so voll Schönheit ist, dass ich eigentlich gar nicht anders könnte als nur darauf zu warten, nass zu werden.

Quentin Arnaud hat ein Portfolio, ist bei Behance vertreten, befüllt einen Flickr-Stream, und falls ihr Lust habt, dann könnt ihr ihm ja bei Twitter Hallo sagen.

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