Montag, 24. Mai 2010

Zurück zu den Anfängen. (Meine neue, alte Kamera)

Und dann kamen mein Vater und ich auf die Photographie zu sprechen. Dass er jetzt, nach jahrelanger Abstinenz, auch wieder damit angefangen hat, mit einer D300 und einem 18-200er, gleichzeitig auch sein Einsteig in die Digitalfotografie, und das er ja gerne mal Photos von mir sehen würde, und ob ich ihm nicht hier und da ein bisschen helfen könnte, da er vom Post-Processing noch nicht wirklich viel versteht. Dieses und Jenes eben. Und dann erinnerte ich mich wieder, dass er doch damals, vor bestimmt 15 Jahren, diese Kamera gekauft hat, gebraucht, die doch so gut sein soll, und ob er die denn noch benutzen würde, und ob ich nicht… Klar, warum nicht? Er benutzt sie im Moment sowieso nicht und sie verstaubt gerade eh nur in einer Schublade. Eine Hasselblad 500c/m.

Whoa! Ich hatte keine Ahnung, also wirklich gar keine, aber so eine Möglichkeit kann ich doch nicht ausschlagen! Und dann ging es los, ich musste mich ja erst mal vertraut machen. Von Automatik keine Spur, hier handelt es sich um ein vollmechanisches Modell, das mit unzähligen Knöpfen, Reglern und so weiter justiert werden muss. Hätte ich mir über die Photographie nicht das Grundwissen zu Blende, Belichtung etc. angeeignet, spätestens hier wäre ich völlig aufgeschmissen, so viel ist mal klar.

So sieht das aus, wenn man ohne die ausklappbare Lupe durch den Sucher schaut (und dort einen Teil meines Küchenfensters sieht). Angenehm wäre noch untertrieben, gerade für Brillenträger wie mich ist das wirklich eine Wohltat, wenn auch ungewohnt. Die Vorschau ist spiegelverkehrt, ich gehe mal davon aus, dass es bei der Aufnahme selbst nicht so sein wird.

Sozusagen das Standardobjektiv, ein Zeiss f/2.8 80mm. Durch das Mittelformat entspricht das dem 50mm Kleinbildäquivalent, also etwa Normalbrennweite. Überhaupt, Mittelformat, das ist mir bei der Linse erst bewusst geworden. Also hier auch erst mal schlau machen, was es damit überhaupt auf sich hat – wesentlich größere Negative, damit verbunden bessere Bildqualität und normalerweise ein quadratisches Format sind so die wichtigsten Eckpunkte, denke ich.

Im Filmmagazin liegt sogar noch ein Film mit bisher vier Aufnahmen, allerdings muss er dort schon 10 Jahre oder so eingespannt sein, den ISO-Wert weiss natürlich auch keiner mehr, was mich aber nicht davon abhalten wird, ihn trotzdem voll zu machen. Aber so viel weiss ich jetzt schon, Aufnahmen mit der Hasselblad bedeuten Arbeit. Ohne Stativ wirds kaum gehen, und mangels Belichtungsmesser wird wohl meine D60 trotzdem immer mit auf Reisen kommen. Ich weiss noch nicht genau, wann ich dazu kommen werde, herrje, ich weiss doch noch nicht mal, ob ich eine Kamera von diesem Format wirklich wertschätzen kann, oder ob ich sie überhaupt regelmäßig benutzen werde, aber ich bin höllisch gespannt darauf, wie es sich anfühlt, ohne jegliche Hilfe Photos zu machen. Zurück zu den Anfängen.

Falls ihr übrigens generelle Tipps oder ähnliches dazu habt, immer her damit. Ich habe gestern quasi von Null angefangen und bin für alles dankbar.

44 Kommentare

  1. philipp

    hab vor ein paar Monate mal mit einer digitalen Mamiya fotografiert. Orgastisch :)

  2. zimtsternin

    OOOOOH MEIN GOTT!!!
    Ich hab’s noch nicht gelesen: Aber: Herzlichen Glückwunsch. Und mal wieder Neidfaktor. Irgendwann werde ich dich noch hassen müssen.
    Und jetzt lese ich mal.

  3. Chris

    Ich bin SO neidisch. Prügel mich zur Zeit mit einer selbstgebauten Kleinbildformat-Lochkamera rum. Sie hat ihren ersten Film drin und ich muss tatsächlich die Belichtungszeiten enorm schätzen. Ich vermute mal, dass ich mit meiner selbstgestochenen Blende so bei f/90 liege.
    Dagegen ist deine Hasselblad ja schon fast Luxus ;) Das Objektiv ist übrigens legendär. Bin auf jeden Fall auf deine Ergebnisse gespannt, sollten sie denn hier landen.

  4. Toby

    w00t :) Neid! Glückwunsch zu der Errungenschaft. Ich bin auch auf Ergebnisse gespannt. Nicht von geringem Wert das gute Stück wenn es voll funktionsfähig ist. Schon nen Entwickler deines Vertrauens ins Auge gefasst?

  5. Ralf-Jürgen Stilz

    Sehr schön!

    Hat die HB schon einen Belichtungsmesser oder ist das noch alles manuelle Arbeit? Hatte mich vor längerer Zeit mal mit den verschiedenen 500er Modellen auseinandergesetzt, aber schon wieder alles vergessen.

  6. anja

    man man man du Glückspilz! ne Hasselblad! Der Hammer! viel Spaß damit!
    wennde ne Frage hast, sag Bescheid ;)

    *lg
    Anja

  7. Jeriko

    @Chris: Klar landen die hier! Aber es wird wohl noch bis zum Wochenende dauern, bis ich überhaupt dazu komme, das Ding wirklich auszuprobieren, und dann kommt ja auch noch die Entwicklung.

    @Toby: Nein, aber ich bin in Kontakt mit jemandem, die mal in einem Fotolabor gearbeitet hat und mich da gerade so ein wenig berät. Und wirkliche Profi-Abzüge brauche ich ja sowieso nicht.

    @Ralf-Jürgen Stilz: Nope, gaaar nix! :-) Deswegen werde ich ja wohl oder übel auch die Spiegelreflex stets mit dabei haben, um sie als Belichtungsmesser zweckentfremden zu können. Um welches Modell es sich genau handelt weiss ich leider auch nicht, in der Gebrauchsanweisung (von 1988) sind aber Funktionen erklärt, die die hier nicht hat, es wird also eine Art “Basic”-Modell sein, oder eben ein sehr altes.

  8. Christiane

    Jeriko wird analog, juchuu!

    Mir steht der Neid ins Gesicht geschrieben ^^
    Die Leute, die eine Hasselblad einmal benutzt haben, werden sie nie wieder hergeben, wurde mir gesagt. Schau dir einfach mal die extrem scharfen, wunderschönen Bilder bei Flickr an (zB das hier http://is.gd/cncsK)

    Eine Hasselblad hat quasi die Vorteile einer Lomo-Kamera (Format) und die Qualität einer Digitalen…oder so ;)

    Ich wünsch dir ganz viel Spaß damit und freu mich schon auf erste Ergebnisse (besonders die 4 von anno dazumal!).

  9. Kim Bode

    Herzlichen Glückwunsch zu der Hassi. Schickes Modell. Ich mache damit heutzutage fast am liebsten Fotos. Zum einen hat sie ein super tolles Format von 6×6 zum andern ist sie echt schick! Die Belichtung kann ich mitlerweile fast schätzen (ein Belichtungsmesser ist dennoch an zu raten). Ein tipp: Wenn der Film da mindestens 10 Jahre alt ist würde ich sagen das er nen 100er oder 400er ASA Film hat. Und geh mal zu Fotoimpex, die haben ne Menge Rollfilmmaterial (aber das weißt du sicher schon).
    Die Einstellungen sind btw. relativ simpel wenn man sich erst mal reingetüftelt hat. Ich wette aus euch wird nochmal eine ganz große Liebe!

  10. Akis

    Erstmal herzlichen Glückwunsch.

    Ich probiere mich ja selbst seit einiger zeit im analogen Mittelformat.

    erst wars eine Faltbalgkamera, dann eine TLR ( Weltaflex) und seit neustem einen Bronica. Die sieht auch etwas ähnlich aus, ist nur halt wesentlich massiver und schwerer ( 1.8kg ohne objektiv)

    -Ohne Stativ, zu fotografieren ist möglich, es muss ganz einfach entsprechend hell sein. Das gerade ausrichten ist am Anfang etwas knifflig, geht aber nach einer weile wie von selbst. Wenn du die Kamera mit dem Band um den Hals vor deinen Bach hälst, hat du ja eigentlich schon sowas ähnliches wie ein Stativ. Bei mir ging so auch schon 1/15 aus der Hand bzw vom Bauch aus ;)

    - Ich hab auch keinen Belichtungsmesser und mache meine Referenzfotos mit der 450D um erstmal die Belichtung zu simulieren. Das geht ansich ganz gut.

    -Die Rollfilme die ich bisher so gekriegt habe, waren alle Iso 100 ich würde also mal denken das der Film in der Kamera auch iso 100 hat.

    - Die grossen Negative sind sicher super, Versuch aber umbedingt mal Dias. Ein 6×6 Possitiv ist unglaublich schön zum ansehen. Da mag ich die Fuji velvia filme, weil die von der Farbe her einfach nicht nachmachbar sind. Ich mach nur noch Dias.

    -Die Hasselblad Objektive sind echt eine Klasse für sich. Ich hab momentan noch so ein gebastel und betreibe meine Bronica mit einem Hasselbladobjektiv. Scharfstellen geht dann zwar nur bis 2.4m, aber für Portraits reichts und das Bokeh sucht seinesgleichen. Das ist aber bis jetzt nur eine Zwischenlösung.

    zum Testen kannst du auch mal das Hasselbladobjektiv mit etwas abstand vor den Body der d60 halten. Die Blende ist immer absolut rund. Fand ich schon sehr erstaundlich.

    -Film einlegen fand ich am Anfang auch etwas knifflig, KB war da wesentlich einfacher.

    Sonst gilt wie immer nur üben üben üben. Viel Spass damit.

  11. Stefan

    1) Aus der Hand kann ich mit meiner Bronica bis zu 1/60s fotografieren. Darunter wird die kleinste Unruhe sofort sichtbar. Leichtes Unterbelichten ist bei den SW-Filmen nicht so wild, weil hier verdammt viele Details drin stecken, die Du nachträglich noch ans Licht bringen kannst.

    2) Filme: Fujifilm Superia 100 (Farbe) oder Ilford Delta 100 (SW). Gerade der Ilford Delta ist göttlich, weil er k e i n sichtbares Korn hat. Farbfilme mit höherem ISO-Wert habe ich bisher keine in die Hand bekommen. Bei den SW-Filmen gibt es zum Beispiel den HP5 Plus von Ilford, allerdings fällt die Körnung hier deutlich auf. Die meisten Filme kosten zwischen fünf und sechs Euro.

    3) Filmentwicklung: Ich gebe die Filme beim DM-Markt ab und lasse mir die billigsten Abzüge davon machen. Zwei, drei Tage später kann ich den entwickelten Film für vier Euro abholen. Sofern Du keine besonderen Dinge mit den Filmen vorhast (crossen oder pushen), ist das die günstigste Lösung. Anhand der Abzüge wähle ich dann die Negative zum Scannen aus. Ich habe mir für die Negative einen Filmscanner gekauft, was die Ausgaben für die ganze Mittelformatsspielerei nochmals merklich in die Höhe getrieben hat. Das Scannen selbst ist dann auch ein riesen Aufwand. Zuerst muss der Scanner auf den Film eingestellt werden, das anschließende Scannen in hoher Auflösung dauert auch seine Zeit. Hätte ich mir den Filmscanner noch nicht zugelegt, dann würde ich das auch nicht mehr tun, und die lohnenden Negative irgendwo scannen lassen.

  12. Hendrik

    Herzlichen Glückwunsch! Analoges Mittelformat ist echt klasse und macht tierisch Spass. Echt schade dass das gute Stück solange ungenutzt in der Schublade lag. Ein bischen neidisch bin ich da ja schon mit meiner Pentacon Six. ;)

  13. Jeriko

    @georg: Super, dank dir für den Link!
    @Akis: Das mit der Belichtung wollte ich auch genau so lösen, da mir ein reiner Messer dann doch zu teuer ist. Und Dias? Ich denke da an die Dinger, die man in den Projektor schiebt und dann unscharf auf einer Leinwand sieht, aber das meinst du wahrscheinlich nicht, oder?
    @Stefan: Danke für die Filmtipps! Aber warum lässt du bei dm nicht direkt Scans von allen Negativen machen? Qualitätseinbußen? Kostenfaktor?

  14. Stefan

    @Jeriko: Bisher kam – trotz korrekt gesetztem Häkchen – noch nie eine CD mit Scans zurück. Das Großfotolabor, bei dem die Filme landen, bietet die Option wohl nicht.

  15. Marc

    Glückwunsch zum neuen Spielzeug! ;)

    Versuch es mal zum Anfang mit nem Kodak BW 400 CN.
    Das ist ein SW Film der im gleichen Process (C-41) wie ein Farbnegativfilm entwickelt wird.
    Den verwende ich gern mit meinen alten manuellen Messsucherkameras.

    Nett an dem Kodak BW 400 CN:
    -er lässt sich sehr gut zwischen ISO 200 und ISO 800 belichten. OHNE die Entwicklung anzupassen! Also ohne gross nachzudenken ab ins Labor.
    -bei ISO 200 steigt die Feinkörnigkeit und der Kontrast geht ein wenig zurück
    -bei ISO 800 steigt der Kontrast, aber der Film wird etwas körniger.

    LG Marc

  16. Frank

    Belichtungsmesser ist Pflicht, habe noch immer mein Original in der Nutzung, was aus der Schmiede deines Objektives kommt. Als Film schaue nach Fuji Superia, immer schön kühl lagern und nicht über die Preise wundern. Mache einige Fotos in versch. Lagen der Kamera, das sind Glasobjektive und Glas fließt, je nach Vorbesitzer kann es daher etwas ausmachen. Ansonsten kann man bei Zeiss ja nicht viel falsch machen; wobei ich da befangen bin ;) Viel Freude damit.

  17. ad

    Ich fasse mich kurz (schon allein, weil ich davon keine Ahnung habe): WOW!

  18. Robert

    Mmmhh, Hasselblad, lecker. Ich hatte oft überlegt mir eine zuzulegen, aber die Objektive sind einfach zu teuer. Ich habe einige Zeit mit einer Kiev-88 fotografiert, einem russischen Klon eines älteren Hasselblad-Modells, bin dann aber bei einer Mamiya 645AF gelandet.
    Viel Spaß mit der Hasselblad, ich würde dir raten bei Gelegenheit einen richtigen externen Handbelichtungsmesser zu kaufen (Gossen, Sekonic), das messen mit der DSLR ist auf Dauer zu nervig.
    Filmtipps von mir: Kodak “New” TMax400 (TMY2) und Portra 160VC.

  19. Ralf-Jürgen Stilz

    An die Fachleute hier: Ab welcher Modellserie muss ich denn keinen extra Belichtungsmesser mehr mit mir herum schleppen?

  20. Sebastian

    Ich schlage Dir mal den Blog von Laurenz vor http://blog.reinitzer.ch – er kann Dir sicher zig gute Seiten empfehlen. Forum, Blogs, Webseiten und so weiter. Er ist sehr akribisch und hat für mich einen ziemlich guten Überblick über die Hasselblad…
    Oder wie er ab und an mal sagt: “Meine Hassi…” :-)

  21. Jeriko

    @Ralf-Jürgen Stilz: Ohne Gewähr, aber ich glaube mit integriertem Belichtungsmesser gab es die nie. Ich hab bei Ebay einen externen gefunden, den man anstelle des Aufziehrads/-kurbel verwenden kann, das scheint es aber auch gewesen zu sein.

  22. Laney

    heilige….erst die polaroid, und dann sowas.
    wir wollen ergebnisse sehen!! und bitte nix billiges aus dem Drogerie Markt :-D

    wie billig sich wohl jetzt deine DSLR anfühlt nachdem du dieses Teil angefasst hast…

  23. gast-24

    Im Grunde genommen musst du gar nicht so viel dazu lernen. Es ist so als ob du deine D60 auf “M” stellst, nur ist die Handhabung mit einer solchen Kamera im “M” Modus dann meist deutlich besser. Lange jedoch wirst du brauchen ehe du dich auf den Film eingearbeitet hast – aber genau das gleiche hat man ja bei den Rohdaten auch.

    Möchte dazu auch gleich noch nen passenden Link für evtl nen neuen Artikel posten, von jemanden der die Fotos auch mit einer Analogen MF macht : http://www.flickr.com/photos/bata_h/sets/72157616261258952/ – zeigt allen “Digitialen”, das alles Analog genauso möglich ist. Nur leider etwas teurer, was die Verbrauchsmaterialien betrifft

  24. Marcel

    Wow, ein echtes Schmuckstück. Ich bin mal gespannt, wie viel Arbeit das wirklich ist. Vielleicht kannst du mal einen Erfahrungsbericht schreiben und gerne auch mal Fotos zeigen, sofern sie zu entwickeln und vielleicht einzuscannen sind?
    VG Marcel

  25. nomsa

    ooo, hasselblad, neid!
    ich hab ne weile mal mit ner pentacon six TL fotografiert, mittelformat ist wirklich super. sobald ich geld hab werd ich mich da mal wieder umschauen…

    wegen entwicklung und film kann ich in berlin nur PPS am Alex empfehlen:
    http://www.pps-imaging.de/deutsch/standorte/berlin.html
    ich hab mir nen negativ scanner gekauft und immer nur negative entwickeln lassen. den scanner gab’s bei ebay gebraucht für ca 80 euro, ich würde sagen das hat sich auf jeden fall gelohnt. ich scanne aber meistens auch nur mittlere qualität für Flickr. und benutze den scanner jetzt auch für meine polas.

    viel spass, ich bin gespannt!

  26. Pjotre

    @Ralf-Jürgen Stilz:
    Die V- Serie (Zentralverschlußkamera) bot keine Belime bei Verwendung mit dem Lichtschachtsucher.
    Es gibt einen Prismensucher (oder besser verschiede Evolutionsstufen davon) zur belichtungsmessung.
    die Einstellung von Zeit und Blende erfolgt dann wieder manual an der Optik

    Die F-Serie (Schlitzverschlußkamera) hatte bot schon die möglichkeit einer Halbautomatik an.

    Die H-Serie kann es jetzt! ;-)

    @Jeriko
    Wilkommen in der Fotografie… ;-) Ab hier macht es wirklich Spaß!
    solltest die dein neues Spielzeug mal zu fad werden… eine Stufe geiler, wenn auch nicht mehr wirklich leiwand mobil, gibt es dann noch… SINAR

  27. boris

    Tz, da sieht man’s mal wieder. Während mein Erzeuger die gute alte Familien-Rolleiflex vor Jahren versilbert hat, liegen anderenorts analoge Schätzchen wohlbehalten in der Schublade. Ich wünsche ganz viel Spaß damit, Mittelformat ist eh nochmal ne Sache für sich und wenn man da mal Blut geleckt hat…. ;)

  28. stiller

    Sieht wirklich schick aus. Bin auch sehr gespannt auf die Ergebnisse.

  29. Philipp

    Hasselblad ist halt schon eine Königsklasse im Mittelformat. Top Kamera mit spitzen Qualy.

  30. Tim

    Viel Spaß damit, geile Kamera! Hätte selber gerne eine!

    Mein Tip: nimm für den Anfang keine Diafilme, sondern Farbnegativ oder s/w. Dia ist zwar besser, aber mit negativ hast du eine bessere Belichtungstoleranz und dann macht es auch nix aus, wenn du mal ne Blende danebenliegst. Warum sollte das sinnvoll sein? Ganz einfach, dann kannst du nämlich getrost auf einen Belichtungsmesser und deine Digiknipse verzichten. Mit ein bisschen übung kann man die Lichtverhältnisse nämlich auch so ganz gut einschätzen, ohne Messer. Haben die alten Meister der Fotografie früher auch nicht anders gemacht.

    Daher kommen auch noch so Sprüche wie: “Sonne lacht, Blende 8″. Ist aber etwas irreführend, besser ist die Sunny Sixteen Regel:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Sunny_16_rule

    Probier damit mal was rum, und wenn du merkst dass man auch ohne so elektronisches Gedöns gut zurande kommt, aber du es gerne genauer hättest, kannst du dir das hier reinziehen:

    http://www.fredparker.com/ultexp1.htm

    Falls es dir zu umständlich ist, verkauf halt die D60 und kauf dir für das Geld Belichtungsmesser und Filme, die Hassi ist der Nikon eh haushoch überlegen, was die Bildqualität angeht. ;)

  31. Ronnie

    Seit dem ich mit der Zenza Bronica unterwegs bin habe ich mich so an das Format gewöhnt, dass es mir eher ungewohnt vorkommt, wenn ich im Querformat arbeite.

    Viel Spaß mit der Hassi. Und mach Dich nicht verrückt. Das ist alles unkomplizierter wie man annimmt. Man ist da nur “Digitalversaut” :-)

  32. Andiii

    Glückwwunsch zur Hasselblad!! :)

    Was Belichtungsmesser angeht, kann ich nur gebrauchte mit Selenzellen empfehlen. Wenn die nicht ewig offen rumlagen, funktionieren die noch ziemlich gut – und sind alles andere als teuer. Die bekommt man in Fotoläden für ungefähr 5 Euro. Teilweise kann man aber auch deutlich mehr dafür hinblättern, habe ich mal in einem exklusiveren Laden erlebt. Da war dann aber auch noch eine Bedienungsanleitung und die Originalverpackung dabei.

    Von Scans bei dm & Co. würde ich abraten. Es sei denn, du legst keinen besonderen Wert auf die Bildgröße. Ich habe mir einmal eine CD mitschicken lassen (allerdings Kleinbild) – da war bei den Bildern keine Seite länger als 1500 Pixel und damit relativ unbrauchbar, nur mal zum Angucken geeignet.

  33. Jeriko

    @Andiii: Danke für den Tipp, dann werd ich mal bei ein paar Läden nachfragen, obs die noch gibt.
    Das mit der Größe bei den Scans ist tatsächlich so eine Sache, nur wüsste ich im Moment auch nicht, wie ich es sonst machen soll. Ich kenne niemanden mit einem Scanner, und selber einen anschaffen möchte ich ehrlich gesagt nicht, dafür werde ich wohl doch zu selten mit der Hasselblad unterwegs sein.

  34. Andiii

    @Jeriko: Ich habe mir dafür einen CanoScan 8800F zugelegt. Der ist preislich im Rahmen und scannt auch Negative in ordentlicher Qualität. Filmscanner für Mittelformat sind ja nicht wirklich zu bekommen oder entsprechend teuer.

    Einen anständigen Flachbettscanner kann man dagegen immer mal brauchen.

  35. Tim

    Nicht die Großlabore, aber viele Profilabore bieten ein Kombipaket Entwickeln und Scannen in guter Qualität. Ich kenne mich in Berlin nicht aus und kann daher keins empfehlen, aber ein schnelles googlen zeigt, dass es da noch einige gibt… http://www.vv8.de http://www,fotoimpex.de http://www.bflonline.de/ … es gibt sicher noch mehr!
    Das ist zwar wahrscheinlich ziemlich teuer (10-20€ pro Film), aber dafür ersparst du dir die Anschaffung eines Scanners und auch die Arbeit des Scannens. Ich würde es auf jeden Fall mindestens einmal ausprobieren, einfach damit du siehst, was in dieser Kamera steckt.

  36. Peter

    Glückwunsch erstmal. Du solltest mal einen Film durchziehen und entwickeln lassen, um zu sehen ob die Magazindichtung noch okay ist. Wenn der Film komischen Lichteinfall zeigt, dann ist die nämlich hinüber – was sehr wahrscheinlich ist, wenn sie so lange rumlag und der Magazinschieber (unnötigerweise) eingesetzt war.

    Grüße,
    Peter

  37. Seb

    Falls Du nur Scannen möchtest macht DM das reine Entwickeln(C-41) für 95ct wenn du alles durchstreichst und einfach bei sonstiges: NUR ENTWICKLUNG einträgst ;-)

Kommentar schreiben

SEOs brauchen es erst gar nicht probieren, Kommentare mit dem Zweck der kommerziellen Eigenwerbung (Links zu Shops, Firmen, o.ä.) sowie sinnloser Schrott werden ebenfalls als Spam markiert. Wenn ihr etwas völlig anderes beisteuern wollt, dann bitte über den normalen Kontakt.