
Tayfun Eker bezeichnet sich selbst als experimentellen Photographen, was ja erst mal nicht viel heisst, da es davon unterschiedliche Ausprägungen geben kann (spontan fällt mir Meminesis ein, der ja mehr auf Technik setzt). In seinem Fall bedeutet es wohl heftigste Nachbearbeitung, um dem Motiv eine gänzlich andere Stimmung zu verpassen – Eker spielt sehr viel mit der Phantasie des Betrachters, mit Licht und Schatten und vor allen Dingen mit der Schärfe in allen Varianten: weichgezeichnete Bilder, Bewegungsunschärfe oder Schärfentiefe an eher ungewöhnlichen Stellen. Ich sags mal so, wäre die Szene im Wald real, ich würde wahrscheinlich schreiend weglaufen.

Tayfun Eker hat zwar auch einen Flickr-Stream, alle Bilder gibt es aber nur bei deviantART.
Aloha,
oft ist die Nachbarbeitung ja eher ein “grr” wert, doch er sollte seine Bilder bitte immer, immer und immer weiter so bearbeiten! Großartig!
Cheers, Andi
@Andi Licious: Exakt meine Gedanken., ich bin ja sonst auch kein Freund von “künstlichen” Bildern, aber die hier sind ziemlich geil!
Junge junge, der hat es drauf. Manchmal fast schon ein bisschen kitschig, aber das obige Bild bei dir ist wirklich irre. Und ich würde in der Situation wahrscheinlich auch ziemlich Schiss kriegen.