Etwas komisch wirkt es ja schon, dass die Kombination Asche und Island derzeit für mich zwei Bedeutungen hat: Zum einen natürlich Eyjafjallajökull, der Vulkan, der den Flugverkehr seit Freitag mal eben so zum Erliegen gebracht hat und uns damit am gestrigen Sonntag den blauesten Himmel beschert hat, den es wohl je gegeben hat. Doch während es bei dem Vulkanausbruch eigentlich viel zu viel Asche gibt, könnte fehlende Asche Sonic Iceland, dem Projekt von Kai und Marcel, echte Probleme bereiten. Und das wäre unglaublich schade, geht es hierbei doch nicht um einen Urlaubstrip, sondern um die intensive Beleuchtung der isländischen Musikszene.
Uns geht es nicht darum, ein paar langweilige Interviews zu führen, sondern wir wollen richtig in Kontakt mit den Musikern kommen, sehen wie sie leben, arbeiten, feiern und natürlich Musik machen. Quasi das echte Leben einfangen. Wir wollen herausfinden, wieso es so unglaublich viele Talente in der isländischen Musik gibt und ob es Zusammenhänge zwischen der Natur, dem Leben in Island und dem musikalischen Output gibt. Wir werden unsere Reise, die Gespräche und die Stimmung fotografisch einfangen, ergänzt durch Texte und Videomaterial.
Leider fehlt das Geld. Deshalb suchen die beiden gerade dringend Unterstützung in Form von Sponsoren, auch und gerade weil es so viel ist, dass ein Spendenaufruf unter den Lesern wohl nur ein Tropfen auf dem heißen Stein wäre. Also liebe Medienpartner - und ich weiss, dass zumindest ein paar hier mitlesen - ihr habt hier die Chance, Teil eines einzigartigen Projekts zu sein, dass aus Leidenschaft entstanden und mit Herzblut betrieben wird. Und ihr, liebe Leser, wenn ihr Firmen kennt, für die ein Sponsoring von Sonic Iceland interessant sein könnte, dann schreibt sie an, erzählt ihnen davon, begeistert sie dafür, macht einen Regentanz, Hauptsache, ihr weckt deren Interesse!
Ich habe in den letzten drei Jahren für mich erfahren, dass Geld immer das kleinste Problem ist. Lasst es bitte nicht ausgerechnet Sonic Iceland sein, das nur deswegen nicht stattfinden kann.
Photo: Helgi Hall