
Es hat auf mich immer noch eine interessante Wirkung, wenn Menschen ungefähr in dieselbe Richtung schauen, die auch die Kamera gerade im Blickfeld hat. Im Gegensatz beispielsweise, wenn sie direkt in die Linse schauen und sich der anderen Person, des Photographen, sehr bewusst sind, oder ihr Blick gerade so an der Kamera vorbei geht, so dass sie immer noch im Sichtfeld ist. Dass hier ist etwas anderes, der Mensch auf der anderen Seite etwas unnahbares, etwas anonymes an sich, Aufnahmen wirken bis zu einem gewissen Grad unpersönlich. Nicht dass das etwas schlechtes wäre, ganz im Gegenteil, ich mag sowas ja.
Die Aufnahme von Ryan Thomas Kenny ist jetzt nicht unbedingt das beste Beispiel, wenns um die Beschreibung oben gehen soll – da wäre das letzte Photo in seinem Portfolio die bessere Wahl – trotzdem war das neben der Wärme, die sich durch die Farben und das Feld und sie, nur spärlich bekleidet, ergibt, das erste, was mir (wieder) in den Sinn kam. Ein sommerlicher Gruß an fourteen-nineteen für den wirklich schönen Fund!
Aloha,
mir gefällt vor allem hier das Aufmacherbild richtig gut. Richtig tolle Farbtöne und die Schärfe ist knackig-unscharf-schick. ;)
Viele Grüße, Andi
Sommer! Sonne! Ich kann es gar nicht mehr erwarten.
Mich persönlich würde es schon reizen, wenn hier in der Gegend mal eine solche Dame durchs hohe Gras läuft. Die Kamera wäre mir dabei scheißegal. Ich muss übrigens schon sagen, dass Du echt immer guten Content hast, gefällt mir!