Minimalismus wirkt ja auf den ersten Blick eigentlich recht einfach, gehört aber für mich zu den kompliziertesten Dingen, die es so gibt - zumindest im Design-Bereich, in der Photographie habe ich es bisher noch nicht ausprobiert. Dass ich nur mit ein paar wenigen Elementen jonglieren kann macht es gerade so schwer, diese dann auch in eine visuell ansprechende Form zu bringen. "Je weniger, desto mehr" - eine treffende Beschreibung.

Und gerade mit dem Hintergrund kann ich die Photos von Christopher Wilson nur noch mehr bewundern, die er von Cowboys macht, von Surfern, von der Bonneville Speed Week, von Dubai. Sie sind minimalistisch, auf das Wesentliche reduziert, ohne störende Elemente, die den Blick vom eigentlichen Motiv abwenden könnten. Und die trotzdem einfach groß wirken, vor Details eigentlich nur so strotzen. Gerade die Motive in den Salzwüsten von Utah, die ja ohnehin meilenweit nichts zu bieten haben außer, naja, Salz, sind geradezu spektakulär. Und für mich als alten Autonarr sowieso...

Christopher Wilson kommt eigentlich aus der Werbebranche, hat sich 2005 aber dazu entschlossen, Photograph zu werden, und sich innerhalb von nur wenigen Jahren dank seiner Erfahrungen aus dem Kreativbereich zu einem Global Player in der Photographie entwickelt. Es war verrückt, aber im guten Sinne, so Wilson.



Entspannt euch, nehmt euch ein bisschen Zeit und genießt das Portfolio von Christopher Wilson. Wenn ihr danach noch nicht genug habt, seine Arbeiten als Designer und Grafiker gibt es natürlich auch noch und irgendwer scheint für ihn auch ein Blog zu befüllen. Gefunden bei Fubiz.