Als ich gestern bei Martin von Kwerfeldein den Beitrag zur Miniatur-Fotografie von Michael Paul Smith gelesen habe musste ich ein wenig schmunzeln, denn eine ähnliche Reaktion hatte ich vor kurzem auch, als ich die Photos von Matthew Albanese sah. Auf den ersten Blick mögen sie nichts Besonderes sein - also wenn man mal davon absieht, dass sie recht spektakulär sind. Ihr wisst schon, was ich meine - bis ich dann auch mal den Begleittext las und erfuhr, dass es sich dabei um komplett nachgestellte Szenen handelt. Wow. Bämm. Und nochmal Wow. Hier schon mal drei Beispiele:

Ein Tornado, nachgestellt mit Stahlwolle, Baumwolle, Moos und Petersilie.

Fields. Der Boden ist einfach nur künstlicher Pelz, die Wolken sind aus Baumwolle und die Berge im Hintergrund sind aus Mörtel modelliert. Der Lichteffekt wurde nur durch Änderung des Weißabgleichs erreicht.

Und mein Favorit, der Vulkan, der ebenfalls nur aus Mörtel, Baumwolle und phosphoriszierender Tinte erstellt wurde. Das Modell wird von innen mit 60 Watt-Glühbirnen erleuchtet.
Ernsthaft jetzt, hätte ich die Bilder einfach nur überflogen, mir wäre nicht aufgefallen, dass es sich um Modelle handelt. Euch?
Weitere Photos gibt es bei Behance. Dort gibt es auch eine weitere Photostrecke, in der ihr ein bisschen hinter die Kulissen schauen könnt, wie die Modelle entstanden sind. Ach, und das Puppenhaus dort oben? Das wurde wirklich angezündet.