Ein fantastisches Ding, was Beetfreeq da ausfindig gemacht hat: Architektur durch die Kameralinse, und wir als Beobachter der Szenerie. Die visuelle Fusion zwischen der dritten und der siebten Kunst. Oder einfach nur zwölf Minuten Harmonie in The Third & The Seventh von Jorge Seva, besser bekannt als Alex Roman. Das allein würde mir ja schon reichen, aber der wirkliche Kracher ist ja, dass der gesamte Film im Computer entstanden ist. Nichts, wirklich gar nichts von dem ist real, wobei real natürlich eine schwammige Auslegung ist, denn eigentlich existieren sie ja doch, nur nicht in der Form, wie wir es gewohnt sind, wie wir es erwarten würden. Photorealismus at it's best. Mir ist beim Betrachten jedenfalls mehr als einmal die Kinnlade runtergeklappt. Tut euch den Gefallen und schaut es direkt bei Vimeo in HD.
Und hier noch ein kurzes Making Of, dass einem sozusagen den Blick hinter die Kulissen gestattet:
Auf der Projektseite gibt es weitere Infos und Movie Stills, bei Dimension 2.5 gibt es zusätzlich ein Interview mit Alex Roman. Der Film ist übrigens in seiner Freizeit entstanden, was mir ja wieder einmal zeigt, dass mit Leidenschaft die besten Dinge zustande kommen - auch wenn es wie in diesem Fall mal zwei Jahre dauern sollte.