Freitag, 11. Dezember 2009

Jaxon Koxvold

Jason Koxvold

Jason Koxvold macht Urban- und Landscape-Photographie, die Titel seiner Serien entbehren dabei nicht einer gewissen Ironie. Das Photo oben, dass in Murmansk, Russland, geschossen wurde, ist aus der “Arctic”-Serie, die wohl nicht nur wegen der geographischen Nähe zum Nordpol so heisst – selbst das Feuer schafft es nicht, die völlige Kühle aus dem Bild zu nehmen.

Jason Koxvold

Detroit, Michigan, die Stadt, die die Wirtschaftskrise wohl am allerheftigsten getroffen hat. Einst als Motor City gehandelt, seit dem Einbruch der Automobilindustrie findet man dort allerdings eher leerstehende Fabriken denn blühende Wirtschaft. In den 70ern als City of the Future gehandelt, woher auch der Name der Photostrecke kommt.

Jason Koxvold

Aus der “Landfill Project”-Serie, aufgenommen in der Nähe von Tokyo. Ich bin mir nicht ganz sicher, verstehe es aber als Kontrast zum Wahnsinn, der sich Tokyo City nennt, in der alles größer, höher, weiter ist, während hier einfach nur Leere herrscht. Meiner Meinung nach ein wunderbarer Kontrast.

Jason Koxvold

Aus der “Units of Production”-Serie, aufgenommen in Hong Kong. Es mag komisch klingen, aber wenn ein Photo unter einem Thema steht, dann beginne ich, es ein klein wenig anders zu betrachten und den Kontext in dem Bild zu finden. Ist mir hier nicht gelungen, zugegeben, aber dieses Tristheit, die Einöde, das fast völlige Fehlen von Farben, all das fand ich faszinierend. Und bedrückend zugleich.

Noch mehr davon gibt es im Portfolio von Jason Koxvold. Es lohnt sich! Gefunden bei Yay! Everyday

2 Kommentare

  1. HUNDERTMARK

    Also das erste Bild ist wirklich so wie du es geschrieben hast. Das Feuer macht das Bild nicht wärmer, ich würde fast sogar sagen das Feuer macht das Bild kälter, weil ein sehr ironischer Kontrast geschaffen wird.
    Sehr schöne Bilder, obwohl Landschaftsphotographie eigentlich nicht unbedingt mein Ding ist.

  2. Jens

    Klasse Bilder. So etwas gefällt mir ja immer sehr.
    Die Aufnahme aus Hong Kong finde ich super. So langweilig, öde und trist, sensationell.

    (Geniales Blog übrigens!!!)

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