
Sieht ein wenig so aus wie die Motive, die man beim Posterversand unter der Kategorie “Drogen” finden würde, sind aber tatsächlich Photoexperimente: Alan Jaras jagt einen Lichtstrahl durch unterschiedlich komplex geformte und eingefärbte Plastikfilter, um das Endergebnis ohne den Umweg über eine Linse (die gibt es nämlich erst gar nicht) direkt auf 35mm Analogfilm zu bannen. Außer dem nachträglichen Scan gibt es hier keinen digitale Bearbeitung. Die Wirklichkeit kann manchmal echt trippy sein.


Noch viel mehr davon gibt es im Flickr-Stream von Alan Jaras. Props an Changethethought für den Fund!
mir persönlich ein bisschen zu abstrakt. Schon krass was alles geht, aber es zeigt nicht unbedingt, dass es fotografisch entstanden ist.
@Toby: Fair enough, wie wärs denn damit? Kameramutationen, abgelaufene Filme und noch viel mehr abgefahrenes Zeugs…
Das zweite Foto erinnert mich an einen Tiefseefisch. Ich finde ab und zu Abstraktes sehr spannend.
Ähnliche Ergebnisse hatte ich auch mit Wassertropfen auf der Linse als ich ein Feuerwerk mit falschem Fokus Fotografierte.
Mit ein bisschen mehr Arbeitseinsatz bekommt man eig alle “neuen” Effekte auch Analog hin.
wow… die möglichkeiten der photographischen methoden ist wirklich unbegrenzt!
gerade im age of point and shoot ist sowas eine willkommene erfrischung.
sehr inspirierend, danke!