
In Walk erzählt der namenlose Erzähler, gespielt von Robert Carlyle, in etwa 6 1/2 Minuten die Geschichte von Johnny Walker, während er durch die Highlands wandert. Klingt nicht sehr spannend, ich weiß, aber spätestens beim ersten Aha-Effekt bleibt ihr ja doch dran. Weiss ich jetzt schon. Ein kleines, feines Erzählstück, realisiert durch BBH London.
Ich hab übrigens zwischendurch kurz den Gedanken, dass Carlyle am Ende irgendetwas kurz und klein schlägt. Ich nenne es den Matt Damon-Effekt, die Assoziation eines Schauspielers mit einer einzigen Rolle, völlig egal, in welchem Filmen er noch mitgespielt hat. Egal, wo Matt Damon auftaucht, als erstes muss ich an Team America: World Police denken. Das ist ungerecht, ich weiss, aber ich kann nicht anders. Und so verhält es sich auch mit Robert Carlyle, bei dem ich immer erst an Trainspotting denken muss, und da an die Szene, als er das Bierglas über die Brüstung schleudert und damit eine heftige Schlägerei anzettelt. Und nein, es ist sicher nicht der einzige Film mit ihm, den ich kenne.
Gut, aber bei ’28 Weeks Later’ zettelt er ne Beisserei an.
Ich werde den Typen wohl auch für immer mit irrem Gesichtsausdruck und fliegenden Biergläsern verbinden.