
Durch unterschiedliche Elemente der japanischen Popkultur und Kunst über Science Fiction bis hin zu chinesischen Propagandapostern und natürlich auch dem echten Leben erschafft Chris Scarborough Bilder, die sich gewissermaßen in der Grauzone befinden, die entsteht, wenn kulturelle und kontextabhängige Grenzen sich überlappen. So manipuliert er Fotos bis ins kleinste Detail, rekonstruiert und verzerrt die Gesichter der abgebildeten Personen anhand typischer Manga- bzw. Anime-Merkmale, um das Süße, die Schönheit, die Perfektion auf einer ganz anderen, grotesken Ebene zu betrachten.

In neueren Arbeiten widmet er sich der Gewalt in Cartoons, die er sozusagen vermenschlicht, also eher untypischen Dinge menschliche Motivationen, Emotionen, Charakteristiken andichtet. Was mal lustig war wirkt absurd, der Effekt lässt sich allerdings auch umdrehen. Mehr Beispiele seiner Arbeit gibt es auf seiner Website. (via Computerlove)