Donnerstag, 15. Januar 2009

Mashen bedeutet nicht Imageverlust

Gay Chevara
Photo: s.o.f.t.

Ist diese Symbolfigur, komplett verkommen?

Weil jemand das berühmteste Bild von Ernesto Guevara genommen und seinen Vorstellungen entsprechend verändert hat? Nein. Hat irgendetwas einen gewissen Status erreicht, dann wird es immer Menschen geben, die es verändern wollen, zu mashen eben. Ständige Veränderungen liegen gewissermaßen in unserer Natur, Stillstand wird nur selten akzeptiert. Das trifft auf Che Guevara genauso wie auf Star Wars zu, von anderen Bereichen wie beispielsweise Musik (Stichwort Remix) mal ganz abgesehen. Deswegen büßt er aber seine Popularität, die er durch seinen Kampf gegen den Kapitalismus sowie seine Ideale, für die er sogar bereit war, in den Tod zu gehen, erlangt hat, in keinster Weise ein. Genauso wie Darth Vader auch heute noch der größte Bad Boy der Galaxie ist.

…und dabei wollte ich eigentlich nur auf die 10 Che Guevara Street-Artworks bei Farbwolke hinweisen, aber die Frage darunter hat mir dann doch keine Ruhe gelassen.

1 Kommentar

  1. Martin

    Dank dir, für deine ausführliche Antwort. Aber irgendwie ist es auch sehr austauschbar. Wäre ein Fidel eher und so gestorben wie Che, würden wir jetzt alle Fidel als Kultsymbol sehen und kennen.

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