In einem Interview von Wired erklärt der Hacker, der unter dem Pseudonym GMZ auftritt, wie er sich Zugang zu mehreren Twitter-Accounts von bekannten Persönlichkeiten, darunter Barack Obama, Britney Spears und FOX News verschafft hat: Durch eine einfache Wörterbuchattacke, kombiniert mit der Tatsache, dass Twitter kein Limit für Anmeldeversuche kennt, sogenannte Brute Force-Attacken also möglich sind. Und es ist ja nur eins unter vielen Beispielen in letzter Zeit, deswegen
Gebt verdammt nochmal nicht irgendwem eure Passwörter! Und denkt euch schwierige aus!
Solange Twitter nicht in die Puschen kommt und mal eine gescheite(!) technische Basis bietet, sollte man keinem, wirklich keinem dritten Anbieter leichtfertig seine Accountdaten geben. Schon allein, weil oft die Faulheit siegt und man dasselbe Passwort für mehrere Dienste benutzt, und gerade weil Passwörter wie 1234, sex, der Name der Freundin oder sowieso Wörter aus dem Wörterbuch selbst von einem handelsüblichen Computer in nur ein paar Stunden geknackt werden können. Seid kreativ! Verwendet Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen, einfach alles was die Tastatur hergibt! Wenn schon Twitter auf einer schlampigen Basis läuft, immer nur geredet aber nix getan wird, dann müsst ihr es den bösen Buben ja nicht auch noch extra einfach machen.
Ich mach das übrigens so, dass ich Sätze bilde und von den Wörtern die Anfangsbuchstaben nehme. Also z.B.:
Jeriko
ist
ein (dafür dann eine Zahl)
ganz
schön
schlauer
Fuchs
,
nicht
wahr
?
Das Passwort wäre demnach Ji1gssF,nw? Wörterbuchattacke abgeblockt, eine Brute Force Attacke dürfte damit auch um mehrere Faktoren länger dauern. Nur als Idee.
Mit L33t lassen sich auch tolle Passwörter generieren.
Verstehe vollkommen deine Bemühungen, da ich genauso darüber denke. Nur wird es immer Faule (Dumme) Menschen geben die es einfach nicht besser wissen wollen. Eben ein ganz normaler Kreislauf.
schau mal, hier wird das thema noch mal schön erklärt (und die entschlüsselungszeit berechnet):
http://www.1pw.de/brute-force.html
@baddiel: Thanks! Ich wollte ja eigentlich diesen Rechner verlinken, der am eigenen Passwort zeigt, wie lange das Knacken dauert, blöderweise scheint die Website down zu sein.