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	<title>Comments on: Ich wollte ja eigentlich was schreiben, warum das Geschäftsmodell der Majors nicht wirklich tot ist</title>
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	<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/</link>
	<description>Ein Blog über Fotografie. Von Christoph Boecken.</description>
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		<title>By: Falk</title>
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		<dc:creator>Falk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 11:55:50 +0000</pubDate>
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		<description>Joaquin, da hast du vollkommen recht, Beispiele für eine Karriere außerhalb der klassischen Vertriebsstrukturen gibt es *jetzt* noch keine. Aber ich bin mir sicher, daß diese folgen werden. Und ich denk auch, daß es für kleine Bands einen Unterschied macht, statt eventuell 10-20 CDs erstmal nur 10.000-20.000 Downloads oder 100-200 Digitalverkäufe zu realisieren. Blauäugig darf da keiner sein oder sich Illusionen hingeben, daß hier ein neuer Weg aufgezeigt wird, schnell berühmt und reich zu werden ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Joaquin, da hast du vollkommen recht, Beispiele für eine Karriere außerhalb der klassischen Vertriebsstrukturen gibt es *jetzt* noch keine. Aber ich bin mir sicher, daß diese folgen werden. Und ich denk auch, daß es für kleine Bands einen Unterschied macht, statt eventuell 10-20 CDs erstmal nur 10.000-20.000 Downloads oder 100-200 Digitalverkäufe zu realisieren. Blauäugig darf da keiner sein oder sich Illusionen hingeben, daß hier ein neuer Weg aufgezeigt wird, schnell berühmt und reich zu werden ;)</p>
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		<title>By: Joaquin</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-29071</link>
		<dc:creator>Joaquin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 09:00:55 +0000</pubDate>
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		<description>Was man hierbei nicht vergessen sollte, es handelt sich bei diesen Künstlern um jene, die sich über die Majors einen großen Namen in der Welt machen konnten. So ist es nun auch ein leichtes für sich und über die Medien andere Vertriebswege anzukündigen, so dass es bei den Massen Gehör findet.
Wieviele der kleinen Künstler kennt man, welche ohne die Hilfe eines Majors groß rausgekommen sind und sei es auch nur, nachdem sie zuerst über das Internet auf sich aufmerksam gemacht haben? Gibt es da irgendeinen, der rein ohne Major in den Zwischenschritten, von Null auf Hundert gekommen ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was man hierbei nicht vergessen sollte, es handelt sich bei diesen Künstlern um jene, die sich über die Majors einen großen Namen in der Welt machen konnten. So ist es nun auch ein leichtes für sich und über die Medien andere Vertriebswege anzukündigen, so dass es bei den Massen Gehör findet.<br />
Wieviele der kleinen Künstler kennt man, welche ohne die Hilfe eines Majors groß rausgekommen sind und sei es auch nur, nachdem sie zuerst über das Internet auf sich aufmerksam gemacht haben? Gibt es da irgendeinen, der rein ohne Major in den Zwischenschritten, von Null auf Hundert gekommen ist?</p>
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	<item>
		<title>By: links for 2007-10-13 at nicorola musikblog - Rock-a-hula Baby</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-28738</link>
		<dc:creator>links for 2007-10-13 at nicorola musikblog - Rock-a-hula Baby</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 17:25:07 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ich wollte ja eigentlich was schreiben, warum das Geschäftsmodell der Majors nicht wirklich tot ist... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ich wollte ja eigentlich was schreiben, warum das Geschäftsmodell der Majors nicht wirklich tot ist&#8230; [...]</p>
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		<title>By: Falk</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-28729</link>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 13:44:18 +0000</pubDate>
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		<description>Okay, du erwähnst da einen der Aspekte, den ich auch kritisch betrachte. Denn Musik (bekannt) machen heißt eben auch, neben viel Zeit, Geld zu investieren. Allerdings wage ich durchaus in dem Punkt zu widersprechen, daß es nur durch Quersubventionierung möglich ist, talentierte Bands erfolgreich zu machen. Ich denke einfach, wir betrachten hier das typische Henne-Ei-Prinzip, die Belanglosigkeit des Mainstream ergibt sich doch nicht ausschliesslich aus dem Käuferwillen. Diese sind doch durch Medien sozialisiert, die sich eben auch kaum noch die Mühe machen, Themen vorzugeben. Und schwupps sieht sich jeder der Beteiligten (Käufer, MI, Medien) als Opfer des Systems, ist aber doch genauso Täter.

Will sagen: Eine Rückbesinnung auf Qualität würde sich auf Dauer und lange Sicht viel mehr rentieren, als Quartalsergebnisse über schiere Masse (mit dem einen oder anderen Lichtblick) zu halten. Das jetzt das Netz als Katalysator wirkt, dieses System noch schneller bloßzustellen, welches eben über ein Jahrzehnt für mächtige Renditen sorgte, nehm ich da dankend zur Kenntnis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, du erwähnst da einen der Aspekte, den ich auch kritisch betrachte. Denn Musik (bekannt) machen heißt eben auch, neben viel Zeit, Geld zu investieren. Allerdings wage ich durchaus in dem Punkt zu widersprechen, daß es nur durch Quersubventionierung möglich ist, talentierte Bands erfolgreich zu machen. Ich denke einfach, wir betrachten hier das typische Henne-Ei-Prinzip, die Belanglosigkeit des Mainstream ergibt sich doch nicht ausschliesslich aus dem Käuferwillen. Diese sind doch durch Medien sozialisiert, die sich eben auch kaum noch die Mühe machen, Themen vorzugeben. Und schwupps sieht sich jeder der Beteiligten (Käufer, MI, Medien) als Opfer des Systems, ist aber doch genauso Täter.</p>
<p>Will sagen: Eine Rückbesinnung auf Qualität würde sich auf Dauer und lange Sicht viel mehr rentieren, als Quartalsergebnisse über schiere Masse (mit dem einen oder anderen Lichtblick) zu halten. Das jetzt das Netz als Katalysator wirkt, dieses System noch schneller bloßzustellen, welches eben über ein Jahrzehnt für mächtige Renditen sorgte, nehm ich da dankend zur Kenntnis.</p>
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		<title>By: robert</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-28701</link>
		<dc:creator>robert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 03:21:39 +0000</pubDate>
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		<description>Falk:
Nicht nur Talentscouts. Ich meine eher die Möglichkeit, dass es ja dochmal passieren kann, dass eine Band wie Tokio Hotel ein paar andere gute Bands quersubventioniert, die ohne den finanziellen Erfolg von gehypten Mistacts keine Chance hätten einen Vertrag zu kriegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Falk:<br />
Nicht nur Talentscouts. Ich meine eher die Möglichkeit, dass es ja dochmal passieren kann, dass eine Band wie Tokio Hotel ein paar andere gute Bands quersubventioniert, die ohne den finanziellen Erfolg von gehypten Mistacts keine Chance hätten einen Vertrag zu kriegen.</p>
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		<title>By: Falk</title>
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		<dc:creator>Falk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 21:41:59 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;wenn man sich diese Möglichkeit verbaut&lt;/blockquote&gt;

Jetzt muss ich doch nochmal nachhaken - du meinst die Möglichkeit, daß es Menschen gibt, die die Funktion eines Talentscouts haben, gute Musik finden, fördern und später vermarkten? Denn die gibts noch, nur sitzen die selten bis kaum in schick eingerichteten Büros ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>wenn man sich diese Möglichkeit verbaut</p></blockquote>
<p>Jetzt muss ich doch nochmal nachhaken &#8211; du meinst die Möglichkeit, daß es Menschen gibt, die die Funktion eines Talentscouts haben, gute Musik finden, fördern und später vermarkten? Denn die gibts noch, nur sitzen die selten bis kaum in schick eingerichteten Büros ;)</p>
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	<item>
		<title>By: New Urban Music Blog</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-28687</link>
		<dc:creator>New Urban Music Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 21:16:13 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Radiohead - In Rainbows...&lt;/strong&gt;

So, nachdem der Rummel um die Veröffentlichung von Radioheads neuem Album In Rainbows etwas abgeebbt ist, können wir ja mal einen kurzen Blick zurück riskieren. Kurz als Zusammenfassung für alle, die es tatsächlich nicht mitbekommen haben: Radiohe...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Radiohead &#8211; In Rainbows&#8230;</strong></p>
<p>So, nachdem der Rummel um die Veröffentlichung von Radioheads neuem Album In Rainbows etwas abgeebbt ist, können wir ja mal einen kurzen Blick zurück riskieren. Kurz als Zusammenfassung für alle, die es tatsächlich nicht mitbekommen haben: Radiohe&#8230;</p>
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		<title>By: robert</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-28620</link>
		<dc:creator>robert</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 17:12:52 +0000</pubDate>
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		<description>Falk: 
Ja, das meine ich. Aber irgendwie habe ich halt Bauchschmerzen dabei, wenn man sich diese Möglichkeit verbaut (auch wenn sie momentan nicht genutzt wird). Kann ich nichtmal richtig begründen.

Jeriko:
Aber ist nicht gerade mit dieser leise anfangenden Reform des Musikmarktes momentan in uns allen auch ein bisschen die verzweifelte Hoffnung versteckt, dass dadurch Musik wieder zu etwas zählbarem, zu etwas wertvollem wird und es Bands wie gerade Tokio Hotel in Zukunft deutlich schwerer haben werden so groß zu werden, weil der Hype wegfällt und sich Qualität wieder vor Quantität setzt? Sonst hätte das ja alles nix gebracht :)

Generell denke ich, dass wir abwarten sollten. Jede Entwicklung bringt erstmal negativere und positivere Seiten mit sich - Veränderung halt. Wie ich schon anmerkte bin ich mir noch nicht ganz so sicher, ob ich den jetzt eingeschlagenen Trend vollkommen gut finden soll.

Wenn sich Bands komplett selber vermarkten können dank des Internet, dann erreichen sie sicherlich schneller und direkter ihre Zielgruppe. Trotzdem werden sie auf lange Sicht nicht das Geld und die Connections(never underestimate business lunchs ;)) haben, um sich auch in der Offline Welt einen Namen zu machen. Man darf nämlich nicht vergessen, dass ein toller Webshop pro Band absolut nichts bringt, wenn die Platte nicht im Laden steht und von Leuten erworben werden kann, die kein Internet haben (solls ja noch geben). 

Sicherlich werden wir beide Extreme (nur offline . nur online) der Vermarktung nicht finden, aber es ist ein schmaler Grat, der Kompromiß der da gefunden werden muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Falk:<br />
Ja, das meine ich. Aber irgendwie habe ich halt Bauchschmerzen dabei, wenn man sich diese Möglichkeit verbaut (auch wenn sie momentan nicht genutzt wird). Kann ich nichtmal richtig begründen.</p>
<p>Jeriko:<br />
Aber ist nicht gerade mit dieser leise anfangenden Reform des Musikmarktes momentan in uns allen auch ein bisschen die verzweifelte Hoffnung versteckt, dass dadurch Musik wieder zu etwas zählbarem, zu etwas wertvollem wird und es Bands wie gerade Tokio Hotel in Zukunft deutlich schwerer haben werden so groß zu werden, weil der Hype wegfällt und sich Qualität wieder vor Quantität setzt? Sonst hätte das ja alles nix gebracht :)</p>
<p>Generell denke ich, dass wir abwarten sollten. Jede Entwicklung bringt erstmal negativere und positivere Seiten mit sich &#8211; Veränderung halt. Wie ich schon anmerkte bin ich mir noch nicht ganz so sicher, ob ich den jetzt eingeschlagenen Trend vollkommen gut finden soll.</p>
<p>Wenn sich Bands komplett selber vermarkten können dank des Internet, dann erreichen sie sicherlich schneller und direkter ihre Zielgruppe. Trotzdem werden sie auf lange Sicht nicht das Geld und die Connections(never underestimate business lunchs ;)) haben, um sich auch in der Offline Welt einen Namen zu machen. Man darf nämlich nicht vergessen, dass ein toller Webshop pro Band absolut nichts bringt, wenn die Platte nicht im Laden steht und von Leuten erworben werden kann, die kein Internet haben (solls ja noch geben). </p>
<p>Sicherlich werden wir beide Extreme (nur offline . nur online) der Vermarktung nicht finden, aber es ist ein schmaler Grat, der Kompromiß der da gefunden werden muss.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Falk</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-28618</link>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 16:58:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke und hoffe, daß wir derzeit eine Trennung beobachten dürfen. Wieder hin zur Musik als solches, welche eine Wert für die Menschen besitzt. Selbst wenns nur ein ideeller sein sollte. Und genau über diese Verständnis wird es zukünftig als Künstler mit Ambitionen möglich sein, die Menschen zu erreichen, die einen mögen. Auch ohne die ganze Maschinerie, wie wir sie seit Jahrzehnten kennen. Ich denke auch, daß der Umbruch, den wir herbeigesehnt und jetzt erleben dürfen, mehr Chancen als Gefahren in sich birgt. Dass dabei einige ob ihrer Borniert- und/oder Unwissenheit auf der Strecke bleiben, ist zwar schade, aber auch kein Beinbruch - was eigentlich nur heißt, daß mir das Gejammer der kleinen Firmen zwar in den Ohren liegt, ich dagegen aber auch nichts tun kann, wenn sie rückwärtsgewandt agieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke und hoffe, daß wir derzeit eine Trennung beobachten dürfen. Wieder hin zur Musik als solches, welche eine Wert für die Menschen besitzt. Selbst wenns nur ein ideeller sein sollte. Und genau über diese Verständnis wird es zukünftig als Künstler mit Ambitionen möglich sein, die Menschen zu erreichen, die einen mögen. Auch ohne die ganze Maschinerie, wie wir sie seit Jahrzehnten kennen. Ich denke auch, daß der Umbruch, den wir herbeigesehnt und jetzt erleben dürfen, mehr Chancen als Gefahren in sich birgt. Dass dabei einige ob ihrer Borniert- und/oder Unwissenheit auf der Strecke bleiben, ist zwar schade, aber auch kein Beinbruch &#8211; was eigentlich nur heißt, daß mir das Gejammer der kleinen Firmen zwar in den Ohren liegt, ich dagegen aber auch nichts tun kann, wenn sie rückwärtsgewandt agieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Jeriko</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-28616</link>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 16:37:57 +0000</pubDate>
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		<description>@Falk: Dein letzter Satz bringt es auf den Punkt und ist ja auch schon in meiner Überschrift enthalten: Es wird auch in Zukunft mehr als genug Plastik geben, dem es nur sekundär um die Musik als solche geht, mehr um das schnelle Geld. Man schaue sich nur Tokio Hotel an, das sind Cash Cows par excellence! Oder als Negativbeispiel wieder Fräulein Spears: Die kriecht schon am Boden, und trotzdem versucht man sie noch ein bisschen zu melken. Oder aber andere Märkte werden erschlossen, Stichwort Klingeltöne.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Falk: Dein letzter Satz bringt es auf den Punkt und ist ja auch schon in meiner Überschrift enthalten: Es wird auch in Zukunft mehr als genug Plastik geben, dem es nur sekundär um die Musik als solche geht, mehr um das schnelle Geld. Man schaue sich nur Tokio Hotel an, das sind Cash Cows par excellence! Oder als Negativbeispiel wieder Fräulein Spears: Die kriecht schon am Boden, und trotzdem versucht man sie noch ein bisschen zu melken. Oder aber andere Märkte werden erschlossen, Stichwort Klingeltöne.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Falk</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-28615</link>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 16:14:27 +0000</pubDate>
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		<description>Robert, du meinst ja sicher die (neudeutsch) Gatekeeper-Funktion der A&amp;R? Halte ich persönlich auch für ein Relikt aus besseren Zeiten für diese monströsen Werbemaschinen a.k.a. Major. Was mich viel mehr verwundert, wie krampfhaft sich die ganzen Indies derzeit noch an ihr altbewährtes und imho obsoletes Geschäftsmodell klammern, anstatt über die oben angesprochene Masse mit recht geringem Aufwand die Perlen im Fantest herauszufischen. Grad das ist doch deren Chance oder nicht?

Und zum noch vorhandenen Geschäftsmodell: Für die Majors bleibt doch eine große Masse belangloser und untalentierter Möchtegern-Stars übrig, die in der Zielgruppe 12-14 noch für Umsatz sorgen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Robert, du meinst ja sicher die (neudeutsch) Gatekeeper-Funktion der A&amp;R? Halte ich persönlich auch für ein Relikt aus besseren Zeiten für diese monströsen Werbemaschinen a.k.a. Major. Was mich viel mehr verwundert, wie krampfhaft sich die ganzen Indies derzeit noch an ihr altbewährtes und imho obsoletes Geschäftsmodell klammern, anstatt über die oben angesprochene Masse mit recht geringem Aufwand die Perlen im Fantest herauszufischen. Grad das ist doch deren Chance oder nicht?</p>
<p>Und zum noch vorhandenen Geschäftsmodell: Für die Majors bleibt doch eine große Masse belangloser und untalentierter Möchtegern-Stars übrig, die in der Zielgruppe 12-14 noch für Umsatz sorgen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: robert</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-28610</link>
		<dc:creator>robert</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 15:10:51 +0000</pubDate>
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		<description>Durchaus. Wobei ich bei all dem Hass - oder besser: Der Ablehnung der Majors, die ich in vielen vielen Belangen durchaus gerechtfertigt sehe, immer Bedenken habe, da ja gerade die Majors es auch schaffen können bis dato unbekannte Bands zu völlig gerechtfertigtem Ruhm zu pushen. Eben durch die Einnahmen aus anderweitig abgeschlossenen Knebelverträgen. Zwiespältige Angelegenheit und ich bin mir auch noch nicht mir selber einig, ob ich den kriechenden NIedergang der Majors nun feiern soll oder nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Durchaus. Wobei ich bei all dem Hass &#8211; oder besser: Der Ablehnung der Majors, die ich in vielen vielen Belangen durchaus gerechtfertigt sehe, immer Bedenken habe, da ja gerade die Majors es auch schaffen können bis dato unbekannte Bands zu völlig gerechtfertigtem Ruhm zu pushen. Eben durch die Einnahmen aus anderweitig abgeschlossenen Knebelverträgen. Zwiespältige Angelegenheit und ich bin mir auch noch nicht mir selber einig, ob ich den kriechenden NIedergang der Majors nun feiern soll oder nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Jeriko</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-28609</link>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 14:56:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hör sie ja auch nicht, aber: Sie ist ein Megastar - und das Mega ist sicher nicht übertrieben! Und wenn so jemand seinem Label den Rücken kehrt, um alternative Vertriebswege zu nutzen, dann bedeutet das einiges.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hör sie ja auch nicht, aber: Sie ist ein Megastar &#8211; und das Mega ist sicher nicht übertrieben! Und wenn so jemand seinem Label den Rücken kehrt, um alternative Vertriebswege zu nutzen, dann bedeutet das einiges.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: robert</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-28608</link>
		<dc:creator>robert</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 14:52:24 +0000</pubDate>
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		<description>Schade dass Madonna so verdammt miese Musik macht... Aber insgesamt nette Entwicklung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade dass Madonna so verdammt miese Musik macht&#8230; Aber insgesamt nette Entwicklung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Nerdcore &#8212; 2007: Das Jahr in dem die Musikindustrie starb oder The Labels are on Fire!</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-28607</link>
		<dc:creator>Nerdcore &#8212; 2007: Das Jahr in dem die Musikindustrie starb oder The Labels are on Fire!</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 14:42:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] unter dem Standard-Ladenpreis einpegelt - und nun schwenken Oasis, Jamiroquai, Nine Inch Nails und Madonna (!) auf ähnliche Kurse. Den Majors brechen die großen Acts weg. Und das ist ein Problem. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] unter dem Standard-Ladenpreis einpegelt &#8211; und nun schwenken Oasis, Jamiroquai, Nine Inch Nails und Madonna (!) auf ähnliche Kurse. Den Majors brechen die großen Acts weg. Und das ist ein Problem. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>By: Enk</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2007/10/11/ich-wollte-ja-eigentlich-was-schreiben-warum-das-geschaftsmodell-der-majors-nicht-wirklich-tot-ist/#comment-28605</link>
		<dc:creator>Enk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 14:30:16 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, was soll ich sagen: Hab bei Radiohead das erste Mal in meinem Leben einen kostenpflichtigen Musikdownload genutzt (wobei der ja noch nicht mal &quot;pflichtig&quot; war, hab aber trotzdem bezahlt). Das ist einfach ein fairer Deal für alle. Auch wenn das noch optimierungsfähig ist, ein vernünftiges Booklet hätte man als pdf schon noch beilegen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, was soll ich sagen: Hab bei Radiohead das erste Mal in meinem Leben einen kostenpflichtigen Musikdownload genutzt (wobei der ja noch nicht mal &#8220;pflichtig&#8221; war, hab aber trotzdem bezahlt). Das ist einfach ein fairer Deal für alle. Auch wenn das noch optimierungsfähig ist, ein vernünftiges Booklet hätte man als pdf schon noch beilegen können.</p>
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