Donnerstag, 26. Juli 2007

Zählt das Produkt Paris Hilton eigentlich zu viralem Marketing oder so?

Irgendwie strange. Kaum einer, den ich kenne, kann Paris Hilton leiden. Ich ja auch nicht, blondes Blödchen, kann nix, macht hier mal einen Werbespot, taucht dort in einem saublöden Film auf, lässt ab und zu mal was durchblitzen, lügt sich die Welt zurecht und sieht auch noch dauerbreit dämlich aus. Und trotzdem, wann immer der Name mal zufällig fällt, wissen die meisten, was bei ihr gerade so abgeht. Ich ja auch. Denn sogar wenn man sie doof findet, schreibt man über sie. Teufelskreis, oder? Man will nix mehr von ihr hören, aber dann eigentlich doch, und sei es nur für ein bisschen Schadenfreude. Und solange die Frau weiter irgendwelche Skandälchen produziert, dafür aber sonst nix auf die Reihe kriegt, wird man auch was über sie lesen können. Und das kann man schon irgendwo als Erfolg werten, wenn sogar die erklärten Hasser ständig über sie Bescheid wissen.

Die werden wir so schnell nicht mehr los. So einfach ist das.

2 Kommentare

  1. Philomenon

    Leider muss man es ihr lassen, dass sie es versteht sich zu vermarkten. Und auf den Klatschseiten ist sie immer wieder ein willkommener Lückenfüller…

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