Hihi, danke. Ich wusste es schon ein wenig länger, nachdem mich der in Denver ansässige Journalist mitten in der Nacht per Telefon aus dem Schlaf gerissen hat, um ein kurzes Interview mit mir zu führen.
fishcat klaro gibts da schönere Anlässe, aber einem geschenkten Gaul schaut man ja nich ins Maul, nech?
Ist ein Artikel zu Year Zero. Ich zitiere mal die betreffende Stelle:
“Lernt man Viralmarketing kennen, zu bedienen und zu schätzen, so offenbart sich sein großes Potenzial. Dumm nur, dass man sich so gleichzeitig jeder echten und ernst zu nehmenden Kontrolle erledigt, schlimmstenfalls den Zweck und Zauber verspielt, wenn man ebendiese Kontrolle erzwingen will – was im Falle der “Year Zero”-Kampagne geschah.
Denn währen sich die Idee von Trent Reznor und der Marketingagentur “42 Entertainment” an US-amerikanischen Gepflogenheiten orientierte – in den Vereinigten Staaten wird in vielen Fallen die Veröffentlichung eines MP3s via Weblog toleriert – reagierte Universal Deutschland auf Grundlage hiesigen Urheberrechts und offenbar ohne Absprache mit der eigenen Marketingabteilung. Die dramaturgisch penibel entwickelte internationale Kampagne fiel hierzulande in sich zusammen, und aus ihrer Asche entstieg ein veritabler Kommunikationsgau, in dessen Folge selbst höfliche Anfragen nach einen klärenden Gespräch mit der Rechtsabteilung von Universal abgelehnt wurden. So entwickelte sich auch das Viralmarketing selbst zum Bumerang. Innerhalb kürzester Zeit musste sich Universal einmal mehr mit dem Vorwurf des “bösen Majors” auseinander setzen, zeigte allerdings schließlich ein Einsehen: [Anmerkung des PlayStars: Ach scheiße, das ganze Abtippen hätt' ich mir sparen können, erst jetzt kommt die Stelle] Nachdem nicht mehr “Year Zero” und Vorfreude, sondern Verärgerung und Hohn durch die Blogs gegangen waren, verstand man bei Universal – spät, aber immerhin – was man angerichtet hatte. Statt den Blogger, der Musik von den gefundenen MP3-Sticks weitergereicht hatte und sich freiwillig zum Boten der Werbung für “Year Zero” gemacht, wie zuvor per Abmahnung angedroht zu verklagen, wurden alle juristischen Einlassungen zurückgezogen und der Blogger zu einem NIN-Konzert und einen Zusammentreffen mit Trent Reznor eingeladen”
[Anmerkung des PlayStars: Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie glücklich und zufrieden an ihr Lebensende und trinken mit Parepin verseuchtes Wasser. ;-)]
HeHe… Herr Vorragend! Die Situation damals war völlig uncool… das aber ist mal richtig Geil mein Lieber!
Kam das Foto über Robert rein? ;)
Gratulation!
Ich könnte mir so spontan ruhmreichere Anlässe vorstellen… aber auch erheblich schlimmere. In diesem Sinne: einrahmen, aufhängen, Enkeln berichten. ;)
Nicht schlecht… noch nicht die Titelseite, aber was nicht ist… ;)
Glückwunsch!
Da fällt mir grad ein: Du wirst indirekt zum Thema in der aktuellen Spex erwähnt. Wußtest du das schon?
das ist mal nicht übel, hihi
Net schlecht herr Specht :)
wie geil ^^
Christoph wird zum Star der Abgemahnten :D
hrhr, so muss es laufen. Glückwunsch.
krass… Mein Glückwunsch ;)
Hihi, danke. Ich wusste es schon ein wenig länger, nachdem mich der in Denver ansässige Journalist mitten in der Nacht per Telefon aus dem Schlaf gerissen hat, um ein kurzes Interview mit mir zu führen.
fishcat klaro gibts da schönere Anlässe, aber einem geschenkten Gaul schaut man ja nich ins Maul, nech?
PlayStar worum gehts denn da?
Ist ein Artikel zu Year Zero. Ich zitiere mal die betreffende Stelle:
“Lernt man Viralmarketing kennen, zu bedienen und zu schätzen, so offenbart sich sein großes Potenzial. Dumm nur, dass man sich so gleichzeitig jeder echten und ernst zu nehmenden Kontrolle erledigt, schlimmstenfalls den Zweck und Zauber verspielt, wenn man ebendiese Kontrolle erzwingen will – was im Falle der “Year Zero”-Kampagne geschah.
Denn währen sich die Idee von Trent Reznor und der Marketingagentur “42 Entertainment” an US-amerikanischen Gepflogenheiten orientierte – in den Vereinigten Staaten wird in vielen Fallen die Veröffentlichung eines MP3s via Weblog toleriert – reagierte Universal Deutschland auf Grundlage hiesigen Urheberrechts und offenbar ohne Absprache mit der eigenen Marketingabteilung. Die dramaturgisch penibel entwickelte internationale Kampagne fiel hierzulande in sich zusammen, und aus ihrer Asche entstieg ein veritabler Kommunikationsgau, in dessen Folge selbst höfliche Anfragen nach einen klärenden Gespräch mit der Rechtsabteilung von Universal abgelehnt wurden. So entwickelte sich auch das Viralmarketing selbst zum Bumerang. Innerhalb kürzester Zeit musste sich Universal einmal mehr mit dem Vorwurf des “bösen Majors” auseinander setzen, zeigte allerdings schließlich ein Einsehen: [Anmerkung des PlayStars: Ach scheiße, das ganze Abtippen hätt' ich mir sparen können, erst jetzt kommt die Stelle] Nachdem nicht mehr “Year Zero” und Vorfreude, sondern Verärgerung und Hohn durch die Blogs gegangen waren, verstand man bei Universal – spät, aber immerhin – was man angerichtet hatte. Statt den Blogger, der Musik von den gefundenen MP3-Sticks weitergereicht hatte und sich freiwillig zum Boten der Werbung für “Year Zero” gemacht, wie zuvor per Abmahnung angedroht zu verklagen, wurden alle juristischen Einlassungen zurückgezogen und der Blogger zu einem NIN-Konzert und einen Zusammentreffen mit Trent Reznor eingeladen”
[Anmerkung des PlayStars: Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie glücklich und zufrieden an ihr Lebensende und trinken mit Parepin verseuchtes Wasser. ;-)]
Ach super, vielen Dank! Dann werd ich morgen wohl mal zum Kiosk meines Vertrauens gehen müssen :-)
Besser geht nicht!