An meiner Decke krabbelte eine kleine Spinne. Woher ich das weiss?
In einem Anfall von Sauberkeitswahn kam ich auf die Idee, den Boden in der Küche aka dem Bereich meiner 1-Zimmer-Wohnung, in dem die beiden Kochplatten aufgebaut sind, zu schrubben. Anschließend aus der Abstellkammer aka dem Bereich meiner 1-Zimmer-Wohnung, in der das Gerümpel gelagert wird, einen trockenen Lappen organisiert. Bei meiner Rückkehr astrein auf dem nassen Boden ausgerutscht und filmreif nach hinten auf die Schnauze gelegt. Und wie ich da so rumliege, den Klängen von Björk lausche, mich noch wundere, dass das auf dieser Höhe ganz anders klingt, da bemerke ich eben besagte kleine Spinne.
Das wird mir eine Lehre sein. Scheiss auf Sauberkeit, ich riskier doch nicht mein Leben dabei. Der kleinen Spinne wünsche ich viel Glück in der großen weiten Welt, in die ich sie entlassen habe.













hehe. Du solltest n Buch schreiben. Ich glaube ich würde mich kranklachen :D
haha, nice, kauf dir ein aquarium, da kannste die spinnen verfüttern ;-)
ich stelle mir das ja äußerst romantisch vor, wie sie da zu björk auf dem rücken liegen und ein bisschen bedröpelt an die decke starren.
Romantisch? Björk kann durchaus romantisch wirken, Stilleben mit einer Spinne sicherlich auch – aber sich sozusagen halb um die eigene Achse, die mehr oder weniger im Bereich zwischen Bauchnabel und Penis verläuft, zu drehen, nur um dann aufgrund der Gravitation, kinetischer Energie und Induktionssatz eine schmerzhafte Begegnung mit dem Boden zu machen… wenn da Romantik dabei war, dann hat mein Schmerzzentrum das gekonnt ausgeblendet.
“Nach hinten auf die Schnauze gelegt”
Hehe, wie siehst du denn aus… lol
Na, das weisst du doch ;-)
Ich brauchte doch irgendeine Phrase, die treffend beschreibt, was zu diesem Zeitpunkt passiert ist. Man möge mir diesen Fauxpas der Anatomie des Menschen verzeihen.