Schonmal was von Studiverzeichnis gehört? Ist eigentlich eine tolle Sache, Studenten aus ganz Deutschland vernetzen sich dort, man findet alte Freunde wieder, kann Fotos online stellen usw. usw. Prima Sache, vor allem da das Ding kostenlos und wirklich simpel zu bedienen ist. Ist dann auch recht schnell populär geworden,am 4. Juli durfte man beispielsweise den 100.000 Studenten auf der Plattform begrüßen. Klar das der Betrieb einer solchen Plattform ordentlich was kostet, umso doller, dass es bald einen Sponser geben wird. Naa, und wer wird das sein?
Kein geringerer als Marc, Oliver und Alexander Samwer! Ist das nicht toll? Ach so, ihr wisst jetzt gar nicht wer die drei Jungs sind? Na, das sind die Klingelton-Terroristen, die mit Jamba die deutsche Werbung auf immer und ewig versaut haben. Die, die den Teenies durch obskure Abos ihre Kohle aus der Tasche gezogen haben. Bei denen man nicht so genau weiss, ob man ihnen ob ihres Erfolges die Hand schütteln, oder sie dann doch lieber anspucken möchte. Ehrlich, ich find studivz.net eine tolle Sache, aber mir graut es bei dem Gedanken, was die drei Brüder daraus machen könnten. Werden wir demnächst mit Klingeltonwerbung zugeballert? Wird das Terrorküken Tweety das neue Maskottchen? Premium-Angebote nur noch gegen Bares? Email-Spam von weiteren Angeboten, die von denen unterstützt werden? Ich hoffe doch ganz stark, dass die Betreiber hinter studivz.net nicht so dumm sind, es sich in dieser Form mit ihren Nutzern zu verscherzen. Aber wie heisst es so schön? Time will tell…
via Golem
Update:
Da dieser Beitrag mittlerweile in diversen Foren verlinkt wurde und dort auch teilweise rege diskutiert wird, möchte ich an dieser Stelle noch einmal auf folgendes hinweisen:
Ja, die Samwer Brüder sponsorn studivz.net über ihren neu gegründeten Beteilungsfonds “European Founders Fonds”. Das wars dann aber auch. Sie haben sicherlich ein gewisses Mitspracherecht, das dürfte jedoch bei weitem nicht so groß sein, wie dieser Beitrag es vermuten lassen könnte. Alle Horrorvisionen, die ich oben beschrieben habe, entspringen lediglich meinem kranken Genie. Bitte nicht für bare Münze nehmen.
Update 2: Michael Brehm von StudiVZ hat sich in den Kommentaren zu Wort gemeldet, unbedingt lesen. Damit dürften die Unklarheiten wohl ausgeräumt sein.
Oh mann, das ist ja krank. Ich hielt vom studiVZ eigentlich einiges, aber nun nicht mehr :) Danke für die Aufklärung.
Bleibt mal locker… die Samwers haben sich angeblich bei studivz beteiligt, was heisst das also? Das heisst sie geben studivz Geld, und dafür bekommen sie dann irgendwann Geld zurück wenn studivz mal welches verdienen sollte.
Jambawerbung bei studivz? Kann ich mir absolut nicht vorstellen, denn die haben das studivz schließlich nicht gekauft sondern sich nur beteiligt. Deswegen haben sie noch lange nichts zu sagen. Das ist wie wenn ich eine Aktie von VW kaufe. Ein Investor wirbelt Projekte nicht durcheinander – ein Investor will Geld verdienen. Ausserdem haben die Samwers Jamba schon lange VERkauft, allein deshalb kann es da keinen Zusammenhang geben. Und mal ehrlich, welcher Student interessiert sich für so einen Scheiß wie Klingeltöne? Wenn es darum ginge hätten sie sich eine Schülerseite suchen müssen, keine Studentenseite, denn die Samwers sind bestimmt nicht blöde und wissen ganz genau wen sie abzocken können und wen nicht.
Dass studivz irgendwann Werbung schalten wird, das wird uns aber wahrscheinlich nicht erspart bleiben. Finde ich aber ehrlich gesagt okay. Warum kann ich bei Google das Web durchsuchen ohne dafür zu bezahlen? Werbefinanziert! Warum kann ich kostenlos Filme auf RTL und Pro7 sehen? Wegen der Werbung! Damit müssen wir heutzutage leben. Klar wäre es schöner ohne Werbung, aber wenn ich dann bezahlen muss, dann lebe ich doch lieber mit der Werbung. Und wenn studivz dann auch mal welche schaltet, naja dann ist das eben so. Und wenn die Samwers dann daran mitverdienen, was kümmert’s mich?
Hihi, erwischt :-) Klar weiss ich dass die drei nicht mehr Besitzer von Jamba sind (die neuen Besitzer sind allerdings auch nicht besser). Nur bringt man die eben automatisch damit in Verbindung, obwohl ich persönlich den Coup mit Alando schon beeindruckender fand, auch wenn er (genauso wie Jamba) fragwürdig war.
Überspitzt gesagt, die wissen auf jeden Fall wie man schnelles Geld machen kann, oft aber zum Leidwesen der Kunden. Ich bin deshalb skeptisch wie es mit studiverzeichnis.de weitergehen wird. Normalerweise sollte ein Investor nicht in die Entwicklung eingreifen, aber seien wir doch mal ehrlich: Wer die Kohle gibt, will auch Ergebnisse sehen. Daher die etwas überspitzten Formulierungen im Eintrag, auch wenn sie so sicher nicht auftreten werden. Es geht mir nicht darum, DAS die drei Brüder noch mehr Kohle machen – es geht mir einzig und allein ums WIE.
@jeriko:
du scheinst ja im vz angemeldet zu sein. dann frag doch die macher, was da abgeht, bevor du hier gerüchte in die welt setzt. es sollte kein problem für dich sein, rauszufinden, wen du fragen musst. wenn nicht, schreib mir. du findest moses im email-feld der super-suche.
Gerüchte sind ja so eine Sache, ich sage ja nicht DAS wir jetzt mit Klingeltonwerbung zugeballert werden oder DAS Tweety nun das Maskottchen wird, sondern stelle es mal als Möglichkeit in den Raum, wobei ich das ja im vorigen Kommentar ohnehin relativiert habe.
Aber ich werde mich mal schlau machen, im Moment sind die ja ohnehin groß am werkeln.
Ich glaube Moses und Daniel gehören zum PR-Team von studivz… – vielleicht ohne es zu wissen (sprich wafür
‘studenten’ immer gut sind: unbezahlt)… – die beiden geben sich zumindest auffallend mühe, das liebe liebe “studivz” vor bösen bösen gerüchten in schutz zu nehmen… (allein schon die abkürzung ‘studi’ist für mich eine art tweetysierung, ganz zu schweigen von “kruscheln” – so eine kuschel-teletuby-sprache für “besonders kreative” niedliche studies….).
Natürlich geht es studivz hauptsächlich – naja sagen wir: ausschließlich ums Geld machen. Sonst arbeitet man nicht mit den Samwerbrüdern zusammen – oder besser: die nicht mit einem. Geld machen find ich völlig in ordnung, aber das ganze lieblieb-geschwätz und die studi-gruschel-kreativ-pr drumherum find ich schon etwas abstoßend; ganz abgesehen von der langsamen wirtschaftlichen unterwanderung der bildung, aber das ist ein anderes thema.
Ich glaube ganz einfach, dass sich Daniel (siehe Kommentar oben) ein wenig im Investorenwesen auskennt. Ein Investor ist kein Business Angel und ich glaube auf Angels ist das StudiVZ als (in)offizieller Facebook-Klon nicht angewiesen.
Ehsann & Co. sind ihren Blog-Beiträgen, Profilen und privaten Nachrichten etc. nach viel zu ehrgeizig, um ihr Baby durch Geldgeber bestimmen zu lassen. Gute Einnahmequellen und damit eine millionenfach erprobtes Geschäftsmodell liefert Facebook übrigends neben Layout und Funktionalitätsideen auch gleich mit. Ich denke da einerseits an kostengünstige Campus Flyer oder aber normale Banneranzeigen, die bei der Zielgruppe, die StudiVZ exklusiv und ganz direkt erreicht, sehr sehr teuer sind. Unternehmen wie Tillate oder Usgang.ch finanzieren sich (fast) nur über solche Werbeeinnahmen, StudiVZ kann nochmal sehr teuer verkaufte von Unternehmen gesponserte “Gruppen” (das sind meist Interessengemeinschaften, in denen sich Studenten in StudiVZ zusammenfinden) oben drauf legen.
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Real-Life-Events mit Studenten eine Menge an Sponsorengeldern einbringen können, was glaubt ihr, wäre eine besser geeignete Grundlage, Studentenevents zu organisieren, als StudiVZ?
Es gibt tausende Möglichkeiten, mit StudiVZ Geld zu verdienen, ganz einfach durch EINEN Banner pro Seite, keine SkyScraper, wie sie beispielsweise das Handelsblatt, die FAZ o.ä. auf ihren Seiten schalten.
Ich denke ausserdem, dass es kein Geheimnis ist, dass Investoren wie die Samwers nur dann einsteigen, wenn sie (falls gutmütig) nach spätestens 8 Jahren einen hohen Profit aus ihren jungen IT-Unternehmen ziehen können. EIn hoher Profit wird bei StudiVZ genau dann anfallen, wenn das Projekt die Runde in den Medien gemacht hat, feste Einnahmequellen aufgebaut hat und irgend ein Medienmogul an der extrem leicht zu vergrössernden, gleichzeitig aber weit überdurchschnittlich wertvollen – weil trendgebend und potenziell zukünftig kaufkräftig – Zielgruppe Interesse zeigt.
Ich habe übrigends nichts mit StudiVZ zu tun. Ich bin ganz normaler Student und werde dies den Kritikern auch gerne belegen.
… vielleicht sollte ich zum besseren Verständnis meiners Kommentars als Hintergrundinformation noch ein sehr eindrückliches Statement zum Verdienst eines Open Source Entwicklers anfügen.
Es gibt eine coole Alternative: Meldet Euch bei http://www.tagworld.com an.
da werdet Ihr bestimmt nicht abgezockt.
Hi,
also ich fand ja http://www.unister.de von vorn herein besser. Zumal man da sogar Stipendien gewinnen kann.
Klar, muss jeder für sich entscheiden. Bzgl. Unister gibts hier einen Vergleich mit StudiVZ und hier einen Erfahrungsbericht von Spammails von Unister. Soviel dazu.
mal gaaaaaaaaanz locker bleiben. die macher vom studiVZ haben sich EINDEUTIG GEGEN massen an werbung und gebühren ausgesprochen!!!! und außerdem hat man das gar nicht nötig, bei den unzähligen angeboten aus der wirtschaft. da sind auch sehr viele seriöse dabei.
aber wie gesagt: IMMER LOCKER DURCH DIE HOSE ATMEN. ALLES WIRD GUT
Hallo, ich bin einer der Mitgründer von StudiVZ und das Thema scheint ja hohe Wellen zu schlagen. Deshalb dachte ich es sei sinnvoll ein paar Sachen näher zu erklären. Ja, die Samwers kennen wir und sie geben uns hin und wieder Ratschläge, da sie sich mit dem Internet sehr gut auskennen. Auch unterstützen sie uns finanziell etwas. Allerdings kann ich Euch versichern, dass sie absolut nichts zu sagen haben. Was ist falsch daran, erfahrene Leute zu fragen, wenn es darum geht, wie man seinen Server schneller macht? Die Samwers haben die Technik mit E-Bay Deutschland und Jamba ja ganz gut hin bekommen. Jamba haben sie bereits 2004 verkauft und damit seit längerem nichts mehr zu tun. Insofern ist der Bezug dazu schlicht und ergreifend falsch. Ich habe von denen zu Klingeltönen noch kein Wort gehört. Dafür aber sehr viel wie man die Technik am besten optimiert. Das ist einer der Gründe warum die Seite jetzt sehr schnell ist. Wir garantieren Euch StudiVZ wird kostenlos bleiben, im Gegensatz zu anderen Seiten haben wir in der Vergangenheit keine Spam Mails verschickt und werden das auch in Zukunft nicht machen. Nervige Klingeltonwerbung wir es schon gar nicht geben (die hassen wir selber). Es wird keine Pop-Ups geben. Dezente Werbung kann sein, wenn der Traffic weiter steigt. Schon vor zwei Monaten hieß es, die Seite wird überflutet mit Werbung, wird was kosten und Pop-ups kommen. Was ist passiert? Gar nichts! Die Seite ist noch immer kostenlos und werbefrei. Genauso ist es auch dieses mal. Wir sind einige Studenten denen es einfach wahnsinnig viel Spaß macht so eine Seite auf die Beine zu stellen und wir verstehen die ganze Aufregung auch nicht so richtig. Eher haben wir den Eindruck, dass solche Vermutungen gezielt von anderen Seiten gestreut werden um unsere Mitglieder zu verunsichern und dem Projekt StudiVZ zu schaden. Also bleibt mal locker und weiterhin viel Spaß mit dem garantiert kostenlosen StudiVZ.
Cheerio aus Berlin! Euer Michael
Wow, danke für die Information! Nachdem dieser Beitrag ja anfing, bekannt zu werden, hatte ich ja auch ein klein wenig die Notbremse gezogen – das Kommentar ganz unten gibt es ja erst seit kurzem. Auch nutze ich StudiVZ regelmäßig, habe also kein Anliegen, es schlecht zu reden.
Den Beitrag nachträglich ändern wollte ich nicht, das hätte alles aus dem Kontext gerissen. Ich stehe ja zu dem, was ich schreibe.
Es hatte einfach gut gepasst. Mit den Samwers verbindet man nunmal zuallererst Jamba und deren (Achtung, subjektiv!) unsäglich nervigen Klingeltöne und ein Bombardement an Werbung. Die Sache mit Alando zum Beispiel ist nicht wirklich bekannt, dabei halte ich das für die weitaus größere Sache.
@flippsy: wie auch immer du wirklich heissen magst, ihr arbeitet bei uni*****.de und gebt euch ja richtig viel mühe, in nur jedem erdenklichen blog diesen doofen kommentar zu hinterlassen. man muss nur mal bei google suchen und überall steht: “ich finde uni*****.de” aber viel besser”. so ein kleinkinderkram!! habt ihr das echt nötig? ärmlich!
Überraschende Ähnlichkeit:
http://www.facebook.com/
Praemisse 1) Ich würde diese Aehnlichkeit, wie oben schon gesagt, eher als Vorteil denn als Nachteil betrachten. Ehssan (einer der Gruender von StuviVZ) hat mir versichert das das Konzept aus einem Lehrbuch stammt und Facebook stets darauf bedacht ist, Nachahmer zu verklagen, dies in einigen Faellen auch bereits erfolgreich getan habe.
Praemisse 2) Ich glaube zwar, dass das europaeische Recht i.A. bei Softwarenachahmung nicht die gleichen Moeglichkeiten bietet wie das amerikanische, allerdings glaube ich auch nicht, dass Ehssan & Co. den Code kopiert haben.
Sollten diese beiden Praemissen wahr sein, dann kann die Konklusion nur lauten, dass das StudiVZ-Team sehr legal und geschickt einem Lehrbuch-Frontend auf anderem Wege als Facebook zu Funktionalitaet verholfen hat und sich dadurch als interessanter Geschaeftsparnter fuer Samwers herauskritallisiert hat.
@Martin von Studivz:
Vielen Dank für Deinen klärenden Beitrag. Aber ich frage mich: Was ist “dezente” Werbung? Wie wollt ihr denn die Seite auf Dauer finanzieren?
Nach meiner Erfahrung sind die Server- und Traffickosten bei einer Community dieser Größe enorm und werden mit jeder neuen Funktion weiter steigen. Ihr selbst sagt, dass sich ca. 2/3 aller Mitglieder täglich (!) einloggen.
Vermutlich habt ihr zunächst jede Menge Venture-Capital bekommen und wollt damit StudiVZ europaweit ausbauen. Aber wollen nicht irgendwann auch eure Geldgeber wissen, wie sich ihr Geld verzinsen soll? Die Geldgeber suchen in der Regel nach spätestens 3 – 5 Jahren nach einen “Exit”, also ihre Beteiligung über die Börse oder an andere Unternehmen zu verkaufen.
Wenn die Seite also weiterhin kostenlos bleibt, weil sonst die Communitiy wohl streiken würde, bleibt euch doch nur der Weg über Werbung. Der Wert der gesammelten User und deren Daten liegt doch gerade in dem Merkmal “Student” – einer Gruppe hochqualifizierter Menschen, die in der Zukunft überdurchschnittlich Verdienen wird und somit besonders Relevant für die Werbeindustrie ist.
Vorstellbar wären aus meiner Sicht folgende Finanzierungsformen:
1. “normale” Werbung: Banner, Google AdWords, etc.
Pro: bekannte Werbeform; Contra: unbeliebt, plumb, wenig effektiv
2. Affiliate-Marketing: Kooperationen mit Unternehmen, die studentenaffine Produkte anbieten, z.B. Verlage, Handy- und Telefonanbieter, Reiseagenturen etc. StudiVZ wird an den Verkäufen beteiligt.
Ich denke beispielsweise an Rabatte die nur StudiVZ-Mitgliedern eingeräumt werden oder an eine offline “StudiVZ- Rabattkare”.
Pro: Hohe Einnahmen, Möglicherweise echte Vorteile für die Nutzer (Rabatte), höhere Akzeptanz dieser Werbeform, als z.B. Banner
Contra: fällt mir nichts ein.
3. Datenverkauf: Änderung der AGB’s, die dann die Weitergabe der Daten für Werbung erlauben
Pro: kurzfrisitg Geld
Contra: Tod der Community
Daher denke ich, dass StudiVZ den Vorteil zu nutzen sollte, dass Studenten attraktive Werbeadressaten sind und versuchen sich über Affiliatekooperationen zu finanzieren.
Was denkt ihr???
@Nico: Interessante Frage, auf die ich aber keine Antwort geben möchte. Ich stimme dir aber bei der 3. Finanzierungsform zu: Gerade weil bei StudiVZ eben noch ein bisschen mehr Daten hinterlegt sind als bei “üblichen” Registrierungen wäre eine Weitergabe der Tod. Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass das passiert.
Ich kenne Facebook nicht und möchte mich dort auch nicht anmelden. Handelt es sich dabei um eine ähnliche Plattform wie StudiVZ?
Facebook ist das StudiVZ der englischsprachigen Studentenschaft. Es ist in sogenannten Netzwerken organisiert und man kann nur mit Leuten vollumfaenglich direkt kommunizieren, die entweder an der gleichen Universitaet studieren, im gleichen Land leben oder sonst in einem gemeinsamen Netzwerk sind. Alle anderen muessen Dich erst als Freund bestaetigen, bevor Du ihre Profilinformationen einsehen kannst.
Ansonsten ist Facebook, bis auf die gesponserten Gruppen und die bessere Bildergallerie eigentlich recht aehnlich wie StudiVZ.
@Nico Ich moechte mich nicht in den Himmel heben, glaube aber 60% Deines Beitrags bereits weiter oben abgehandelt zu haben und werde daher meine Meinung zu Deinem Beitrag nicht mehr hier wiederholen.
@Andi:
Stimmt! Hatte Deinen Beitrag übersehen. Schön, dass es wir mehrere sind, die in die gleiche Richtung denken!
@flipsy: schon auf der Titelseite “jetzt ganz schnell anmelden und blabla” sehe ich, dass dieses Portal schlechter ist als das StudVZ
eine ganz einfache Milchmädchen Rechnung:
“Anzahl der Mitglieder” * 2 € = x.0000.000 €
Sprich jeder, der ohne Mehrwert und ohne Verstand all seine Privaten Daten freigibt schenkt, den cleveren Jungs von StudiVZ und somit auch den Investoren (die sicher gar nix zu sagen haben) 2 oder mehr Euro.
Einige Kunden würden sich die Finger lecken, wenn sie so eine Datenbank nutzen können um geziehlt Werbung zu schalten bei einem solch erlesenen Publikum:
- Hat meist ordentlich Geld
- will jung und hipp sein (somit auch bereit für die Egopflege Geld auszugeben)
- …
So stellt man sich das doch einfach mal vor. Der Plattformbetreiber einer Partnersuche-Website kommt und sagt, so liebe StudiVZ so machet doch bitte für alle User die “Single” sind schön Werbung… oder eine Partei sucht sich alle Liberalen raus… usw.
… Wacht auf Kinder, ihr schreit nach Datenschutz und stellt alles freiwillig ins Netz… der gläserne Bürger (und das ohne GestapoStaat)…
… najo, noch ein Hinweis am Rande, glaubt nicht, dass nur brave und profilneurotische Studis die Website nutzen, ich würd mal behaupten, dass die Personaler nun auch eine weitere Datenbank habe die so einiges aussagt über den Bewerber…
… aber bitte es sind eure Daten!
es grüßt total verglast der gläserne Student
PS: hier spricht neben dem Neid auf den baldigen Reichtum der StudiVZleute auch die Befürchtung um die Generation X die sich auf hohem Niveau für dumm verkaufen lässt.
PPS: Gegen eine Plattform die für Studenten von Studenten ist habe ich nix, nur dann soll sie bitte transparent und ohne Profit geführt werden (vgl. Wikipedia) oder man(n) soll die Hosen runterlassen und sich als WIrtschaftsunternehmen outen und nicht ein auf “von Studis für Studis” machen. Aufrichtigkeit Leute!
@gläserner Student:
erstmal vorweg: bin auch mitglied des VZ-Teams (wenn auch zur Zeit im Auslandssemester) und insofern vorbelastet.
Trotzdem um mal nur auf den letzten Vorwurf einzugehen:
Wenn ihr euch bei studiVZ mal unten unter”über uns” die Infos durchliest, steht da, dass sich das ganze langfristig nur über medialeistungen finanzieren lassen können wird. Wikipedia wird von NGOs gepsonsort und hat die möglichkeit auf diese Art und Weise ungeahnte summen heranzuziehen (man denke an die kostenlose druckausgabe), das KÖNNEN wir so nicht. Michael hat glaube ich in seinem kommentar auch durchaus eine klare Stellungnahme abgegeben.
Gleichzeitig wehre ich mich aber einfach dagegen studiVZ.net als “Wirtschaftsunternehmen” zu sehen: Es ist/war und wird immer ein Projekt sein, deren Erfolg so niemand von uns hat kommen sehen und in dessem Lauf wir uns immer wieder neu orientieren mussten. Das VZ wächst ohne Ende und wir tun unser allermöglichstes um trotz dieser Masse auf JEDE (!) Email einzugehen und alle Anfragen zu beantworten, damit das eben nicht “irgendeine Firma” wird. Insofern ist der Vorwurf, wir könnten Daten verkaufen auch absurd: wir würden verklagt werden, die leute würden uns in scharen davonlaufen und wir sitzen mit nichts in der hand da, außer ein paar auf illegale art und weise verdienten euros und einem miserablen ruf. glaubt mir, dafür ist leuten wie ehssan, michael und dennis ihr “baby” einfach zu wertvoll.
viele grüße,
julian
Erstens ist eine Ltd. ein Wirtschaftsunternehmen und zweitens könntent ihr, wenn ihr wirklich wie Wikipedia arbeiten wollt einen gemeinnützigen Verein gründen, eine gGmbh gründen und da gäbe es 100% Mittel und Wege das so zu finanzieren.
Also Bitte, ihr seit kein Karnevalsverein, sondern ein WIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN, das ebenso wie Google (wobei der Vergleich zu groß für euch ist) ein Unternehmen was auf “don’t be evil” macht und dann schwubs mal umkehrt, wenn es darum geht nicht teuflisch zu sein.
Das Gegenteil von gut gemeint ist gut gemacht!
MfG
der gläserene Student
hmm….ist das nich alles scheiß egal was du bei Studivz eingibst. wenn du dir gedanken machst, was von dir alles weiter gegeben werden kann!!!!!!!
alles was man über dich wissen muss, weiß der vadda staat schon. also mach dir wegen sowas keine sorgen. und ob wer weiß welche pol. einstellung ich habe. das ist mir sowas von egal. aber das wer meine konto daten einsehen kann ist schon weniger schlimm. oder telefonate abgehört werden. also ich bitte dich. jetzt sag mir noch, dass der verfassungsschutz an studivz dran ist, um die mit pol rechter einstellung raus zu filtern. wenns die denn gibt.
ist ja mal sowas von banane. und außerdem: so wies rüber kommt, nutzt du studivz auch. also wo is dein problem. sollte da mal werbung kommen, die penetrant ist, stirbt die plattform. sollte raus kommen, dass sie daten weiter geben haben sie nen verfahren am hals. und selbst wenn, “reissack in china”….
ok genug der worte. ich find die plattform gut.
Ich muss auch sagen, dass das ne ziemliche Angstmache
ist mit der Weitergabe von Daten … es gibt genug andere Sites die mit den Daten ganz anders umgehen … Und wenn dein Zeug dann wirklich verkauft werden sollte, was störts dich. Wenn ich endlich mal Werbung (im vernünftigen Maße und die mich interresiert !) bekommen würde anstatt irgend einer Spamscheisse, dann würde ich se mir wenigstens anschauen …
@”glässerner Student” Und außerdem benötigt es nicht einer Seite wie Studivz um deine Vorlieben zu erfahren … oder bist du etwa nicht bei Amazon oder Ebay angemeldet ??
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